Titel: Muller's Orgeln.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1838, Band 70, Nr. XXXV./Miszelle 12 (S. 155–156)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj070/mi070035_12

Muller's Orgeln.

Die Société d'encouragement in Paris ertheilte in ihrer Generalversammlung vom 27. Jun. l. J. dem Orgelbauer Hrn. Muller auf den Bericht des Hrn. de la Morinière ihre große silberne Medaille für die Verbesserungen, welche derselbe an den bekannten Orgeln des Hrn. Grenié, die man in den Brevets d'Invention Bd. VI. und IX. beschrieben und abgebildet findet, anzubringen wußte. Hr. Muller hat nämlich dieses Instrument bis auf 6 Octaven gebracht, während es früher ihrer nur 4 1/2 hatte; er verbesserte den Bau der Pfeifen und ihrer Zungen, so wie auch jenen des Mechanismus, der die Bewegung |156| von der Claviatur an die Ventile fortpflanzt; er wußte dasselbe dadurch, daß er es mit einem sogenannten monotonen Gebläse, welches mittelst eines Hebels beliebig zu handhaben ist, ausstattete, für eine größere Anzahl von Kunstliebhabern geeignet zu machen; er hat endlich auch die zur Fabrication seiner Instrumente bestimmten Werkzeuge und Apparate bedeutend und wesentlich verbessert. Lezterer Umstand sezt ihn denn auch in Stand, Grenié'sche Orgeln mit 4 1/2 Octave, welche bisher 3000 Fr. kosteten, für 1600 Fr. zu liefern, und selbst solche mit 6 Octaven für den mäßigen Preis von 2500 Fr. herzustellen. Orgeln zu 5 Octaven kosten 1800 und solche zu 4 Octaven nur 1200 Fr. Ausführlicheres hierüber findet man im Bulletin der genannten Gesellschaft, Jul. 1838, S. 268.

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