Titel: Embrey's Methode Porzellan, Glas- und Töpferwaaren zu vergolden.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1838, Band 70, Nr. LXIX./Miszelle 14 (S. 317)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj070/mi070069_14

Embrey's Methode Porzellan, Glas- und Töpferwaaren zu vergolden.

Das Patent, welches Goodwin Embrey, Töpfer von Lane Delph in der Grafschaft Stafford, am 14. April 1835 nahm, scheint dem London Journal nur wenig Neues zu enthalten, da es in der Hauptsache nur darin besteht, daß der in den Töpfereien unter dem Namen Goldglanz (gold-lustre) bekannten und zum Vergolden von Porzellan u. dergl. bestimmten Composition etwas Gummi zugesezt werden soll. Der Patentträger löst nämlich 6 Unzen Gold und 6 Gran Körnerzinn in einem Pfunde Salpetersalzsäure auf, und vermengt in einem anderen Gefäße unter Anwendung einer gelinden Wärme 2 Pfd. Schwefelbalsam und 1 Pfd. Terpenthinöhl. Hierauf gießt er erstere Auflösung allmählich und unter Umrühren in leztere Mischung, worauf er endlich das Ganze durch Zusaz von gesottenem Oehle und Gummi bis zur gehörigen Consistenz verdikt. Mit dieser Composition wird das Dessin von der Kupferplatte oder dem Holzbloke auf ein Papier, wie man sich seiner zu derlei Zweken bedient, übergetragen, und wenn das Dessin von diesem auf das Porzellan, Glas etc. transferirt worden ist, so brennt man es auf diesem nach dem gewöhnlichen Verfahren ein.

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