Titel: Priec's Methode Eisenbahnen zu bauen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1838, Band 70, Nr. LXXXVIII./Miszelle 4 (S. 393)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj070/mi070088_4

Priec's Methode Eisenbahnen zu bauen.

Hr. J. Price erläuterte vor der British-Association in Newcastle-upon-Tyne die Modificationen, welche er bei dem Baue der Eisenbahnen angenommen wissen will. Man soll nämlich nach seiner Methode die Schienen auf einer fortlaufenden Steinunterlage fixiren, und in dieser eine Fuge anbringen, welche einen an der unteren Fläche der Schienen befindlichen Vorsprung aufzunehmen hätte. Die Stein- und Schienengefüge hatten im Verbande zu einander zu stehen. Die Stühle, welche die Schienen festzuhalten haben, sollen mit Bolzen, die nicht eingenietet, sondern eingestekt werden, an den Schienen befestigt werden. Sie wären so tief zu versenken, daß ihre obere Fläche mit der Steinfläche in eine und dieselbe Ebene zu liegen käme; ihre Befestigung hätte mittelst zweier kleiner hölzerner Zapfen zu geschehen. Jeder allenfallsigen Senkung, der Bahn wäre dadurch abzuhelfen, daß man hölzerne Keile unter sie eintriebe, bis sie sich wieder auf gehöriger Höhe befände. Die Stühle sollen in Entfernungen von 4 Fuß angebracht werden, und wenn sie aus Schmiedeisen bestehen, 14, aus Gußeisen dagegen 20 Pfd. wiegen. Das Gewicht der Schienen will Hr. Price bei seinem Systeme auf 50 Pfd. per Yard feststellen. (Mechanics' Magazine, No. 788.)

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