Titel: Ueber die auf den Land-Communicationsmitteln in England lastenden Taxen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1839, Band 71, Nr. XXXI./Miszelle 13 (S. 176)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj071/mi071031_13

Ueber die auf den Land-Communicationsmitteln in England lastenden Taxen.

Die von dem lezten Parlamente niedergesezte Commission zur Untersuchung der Besteuerung, der Communicationsmittel in England, empfiehlt, nachdem sie die große dermalen bestehende Ungleichheit in derselben dargethan (indem die Dampfboote gar nichts, die Eisenbahnen 1/8 D., die Eilwagen 1/4 D. und die Postmeister 3/4 D. für den Passagier per engl. Meile bezahlen), alle derlei Besteuerung sobald als möglich aufzuheben, und mittlerweile von Dampfbooten sowohl, als von Eisenbahnen und Eilwagen für jeden Passagier einen halben Penny für je vier engl. Meilen zu erheben. Der bekannte Eilwagen-Unternehmer Horne gab an, daß die Kutschen-Eigenthümer überall, wo sie mit den Dampfbooten in Concurrenz kommen, wie z.B. zwischen York und Edinburgh, mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Er glaubt ferner nicht, daß die Eilwagen bei einer Reduction der Besteuerung und ohne Abschaffung derselben mit den Eisenbahnen Concurrenz halten können. Würde die Besteuerung der Postkutschen aufgehoben, so würde sich deren Zahl bedeutend steigern, um die Passagiere leichter an die Eisenbahnen zu schaffen. Die Manchester Eisenbahn zahlte im J. 1837 an Taxen 7485 Pfd.; jene zwischen Leeds und Selby 2235 Pfd.; die von Greenwich 451 Pfd. Im Ganzen zahlten die Eisenbahnen 10,296 Pfd. Sterl., oder den fünften Theil der Summe, welche die Eilwagen entrichten. (Civil Eng. and Archit. Journal. December 1838.)

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