Titel: Verzeichniß der vom 23. Februar bis 27. März 1839 in England ertheilten Patente.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1839, Band 72, Nr. LIII./Miszelle 1 (S. 233–234)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj072/mi072053_1

Verzeichniß der vom 23. Februar bis 27. März 1839 in England ertheilten Patente.

Dem Georg August Kollmann, Prof. der Musik in London: auf Verbesserungen an Pianofortes. Dd. 23. Febr. 1839.

Dem Baron Charles Heurteloupe in Queen Ann Street, Cavendish Square: auf Verbesserungen an Feuergewehren und ihren Kugeln. Dd. 23. Febr. 1839.

Dem Thomas Pratt in South Hylton, Durham: auf eine verbesserte Winde zum Emporschaffen und Herbeiziehen der Schiffsanker; sie eignet sich auch, um Kohlen etc. aus den Gruben heraufzuziehen. Dd. 23. Febr. 1839.

Dem James Russell in Handsworth in der Grafschaft Stafford: auf Verbesserungen in der Fabrication von Röhren für die Gasbeleuchtung. Dd. 26. Febr. 1839.

Dem Moses Poole im Lincoln's Inn: auf verbesserte Radbüchsen. Dd. 28. Febr. 1839.

Demselben: auf gewisse Verbesserungen im Gerben. Dd. 28. Febr. 1839.

Dem John Leigh in Manchester: auf ein verbessertes Verfahren Bleiweiß zu gewinnen. Dd. 28. Febr. 1839.

Dem Richard Whytock und George Chink in Edinburgh: auf Verbesserungen im Verfahren und Apparate, um Muster in Teppichen und anderen Geweben zu erzeugen. Dd. 1. März 1839.

Dem Moriz Platow, Ingenieur in Poland Street: auf Verbesserungen an Saug- und Drukpumpen. Dd. 6. März 1839.

Dem John Dickson, Ingenieur in Brook Street, Holborn: auf Verbesserungen an den rotirenden Dampfmaschinen. Dd. 6. März 1839.

Dem Baron August d'Asda in Willman Street, Bedford Row: auf ein Verfahren Licht zu erzeugen, welches er ein Sonnenlicht nennt. Dd. 6. März 1839.

Dem George Robert d'Harcourt in Howland Street, Fitzroy Square: auf künstliche, dem Marmor oder Granit ähnliche Steine, zu deren Verfertigung kein Asphalt und überhaupt keine harzigen Substanzen angewandt werden. Dd. 6. März 1839.

Dem William Vickers in Firshill, Sheffield: auf ein Verfahren, um von Wagenrädern unter gewissen Umständen Zugkraft zu erhalten. Dd. 6. März 1839.

Dem John Clark, Ingenieur in Upper Thames Street, London: auf die Construction eines Beines oder Fußes, um Wagen auf Eisenbahnen und Landstraßen fortzutreiben; ferner auf einen Mechanismus für Dampfwagen, wodurch das Gewicht der zu führenden Last als ein Theil der Kraft zum Forttreiben des Wagens anwendbar wird. Dd. 6. März 1839.

Dem Karl Schafhäutl am Cornhill, London: auf eine verbesserte Methode Kupfererze auszuschmelzen. Dd. 6. März 1839.

Dem Orlando Pones in Rotherfield Street, Islington: auf Verbesserungen in der Stärkefabrication und die Verwendung der Abfälle dabei zu verschiedenen nüzlichen Zweken. Dd. 6. März 1839.

Dem George Holworthy Palmer, Civilingenieur im Surrey Square, Old Kent Road, und George Bertie Paterson, Ingenieur in Hoxton: auf Verbesserungen an den Gasmessern. Dd. 6. März 1839.

Dem Edward Ford in Liverpool: auf verbesserte Oefen und Apparate zur Glaubersalz- und Salzsäure-Fabrication, sowie für andere chemische Processe. Dd. 8. März 1839.

Dem Josias Christopher Gamble in St. Helen's, Lancaster: auf Verbesserungen an den Apparaten zur Fabrication von Glaubersalz, Salzsäure, Chlor etc. Dd. 14. März 1839.

Dem Elisha Haydon Collier, Civilingenieur in Rotherhithe: auf eine verbesserte Maschinerie zur Nagelfabrication. Dd. 14. März 1839.

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Dem Christopher Nickels in York Road, Lambeth: auf Verbesserungen in der Fabricationsweise leinener, wollener, seidener etc. Zeuge. Dd. 15. März 1839.

Dem Richard Lamb in David Street, Southwark: auf Verbesserungen im Speisen der Oefen und Lampen mit atmosphärischer Luft. Dd. 15. März 1839.

Dem Alexander Francis Campbell in Great Plumstead, Norfolk, und Charles White in Norwich: auf gewisse Verbesserungen an Pflügen. Dd. 18. März 1839.

Dem Thomas Henry Ryland in Birmingham: auf Verbesserungen in der Fabrication von Schrauben aus Holz, Eisen, Messing etc. Dd. 18. März 1839.

Dem John Ruthven und Morris West Ruthven, Civilingenieurs in Edinburgh: auf Verbesserungen an den Dampfkesseln und ihren Oefen, ferner im Forttreiben der Dampfboote und im Ventiliren der Schiffe, Bergwerke und Gebäude. Dd. 20. März 1839.

Dem Edward Law in Downham Road, Kingsland: auf Verbesserungen im Verdampfen des Meerwassers und in der Salzfabrication. Dd. 20. März 1839.

Dem Andrew Smith, Ingenieur in Prince's Street, Leicester Square: auf Verbesserungen in der Fabrication von Seilen für Schiffswinden etc. Dd. 20. März 1839.

Dem George Nelson, Chemiker im Milverton: auf eine neue Methode Gallerte oder Leim zu bereiten. Dd. 23. März 1839.

Dem Fisher Salter in Hallingsbury, Sussex: auf eine verbesserte Maschine zum Schwingen und Reinigen des Getreides. Dd. 23. März 1839.

Dem Edmund Butler Rowley in Manchester: auf eine verbesserte Dampfmaschine. Dd. 26. März 1839.

Dem Richard Roberts, Ingenieur in Manchester: auf Verbesserungen an der Mule-Billy-Jenny-Strekmaschine, und überhaupt an allen Maschinen zum Spinnen, wobei sich entweder die Spindeln von den den Faserstoff abgebenden Walzen entfernen und ihnen wieder nähern, oder wobei sich die Walzen von den Spindeln entfernen und ihnen wieder nähern. Dd. 26. März 1839.

Dem Joseph Leese jun., Kattundruker in Manchester: auf Verbesserungen im Druken der Kattune, Musseline und anderer Gewebe. Dd. 26. März 1839.

Dem Henry Montagu Grover in Boveny, Grafschaft Buckingham: auf Verbesserungen im Bierbrauen, durch Anwendung eines bisher hiezu nicht benuzten Materials. Dd. 26. März 1839.

Dem Elisha Hale in Leadenhall Street, City of London: auf Verbesserungen an Regen- und Sonnenschirmen. Dd. 27. März 1839.

Dem William Newton, Civilingenieur im Chancery Lane, Grafschaft Middlesex: auf eine verbesserte Maschine zum Ausgraben und Wegschaffen der Erde, welche beim Canal- und Eisenbahnenbau und ähnlichen Erdarbeiten anwendbar ist. Dd. 27. März 1839.

(Aus dem Repertory of Patent-Inventions. April 1839, S. 251.)

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