Titel: Shankland's Methode Wolle zu spinnen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1839, Band 73, Nr. XXXVIII./Miszelle 13 (S. 155)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj073/mi073038_13

Shankland's Methode Wolle zu spinnen.

Die neue Spinnmethode, welche dem Hrn Alexander Beattle Shankland Esq. in Liverpool Street in der City of London von einem Ausländer mitgetheilt wurde, und auf welche derselbe am 5. Jul. 1832 ein Patent erhielt, beruht nach dem London Journal, April 1839, S. 388, auf demselben Principe wie die Flachs- und Hanfspinnmethode desselben Erfinders. Die Wolle wird nämlich, nachdem sie in einer Krazmaschine oder in irgend einer anderen geeigneten Maschine geöffnet worden, auf eine cylindrische Trommel gebracht und auf dieser rings herum von Haken, die in deren Oberfläche eingesezt sind, festgehalten. Von dieser Trommel aus werden die Wollenfasern von den scharfen Spizen einer Art Sternrad (star-wheel), welches an einer napfförmigen Spindel aufgezogen ist, aufgenommen. Von dem Sternrade aus laufen die losen Fasern durch eine in die napfförmige Spindel geschnittene Rinne, wobei sie durch das Umlaufen dieser Spindel eine Drehung mitgetheilt erhalten. Die auf solche Weise erzeugte Schnur läuft zwischen Leitungswalzen empor, und wird dann auf einen oberhalb angebrachten Haspel aufgewunden. In den weiteren Details so wie in der Art und Weise, auf welche die Theile in Gang gesezt werden, stimmt die neue Maschine mit den gewöhnlichen Spinnmaschinen überein.

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