Titel: Wollenabfälle als Filtrirmaterial benuzt.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1839, Band 73, Nr. XXXVIII./Miszelle 19 (S. 157–158)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj073/mi073038_19

Wollenabfälle als Filtrirmaterial benuzt.

Hr. Souchon zeigte der Akademie der Wissenschaften in Paris an, daß er bei Gelegenheit seiner Versuche über die Wollenfärberei mit Berlinerblau die Bemerkung gemacht habe, daß Wasser, welches durch eine Schichte ungesponnener Wolle von gewisser Dike gedrungen, vollkommen klar und farblos durchlaufe. Diese Beobachtung brachte ihn auf die Idee, die Wolle zum Filtriren von unreinem |158| Wasser zu benuzen. Die Versuche gelangen auch wirklich) nur wurde die Wolle in Kürze dienstuntauglich. Er versuchte daher die Anwendung der beim Scheeren des Tuches sich ergebenden Wollenabfälle, und mit diesen richtet er nun wirklich Apparate ein, die viel wirksamer sind, nicht so leicht in Unordnung gerathen und viel wohlfeiler zu stehen kommen. Mehrere Anstalten sollen sich bereits solcher Apparate zum Filtriren des Wassers bedienen. (Mémorial encyclopédique. Februar 1839.)

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