Titel: Dunham's verbessertes Rad für Locomotiven und Eisenbahnwagen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1839, Band 73, Nr. XXXVIII./Miszelle 3 (S. 151)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj073/mi073038_3

Dunham's verbessertes Rad für Locomotiven und Eisenbahnwagen.

Das Franklin Journal enthält in seinem lezten Decemberhefte folgende Beschreibung eines Rades für Locomotiven und Eisenbahnwagen, auf welches Henry R. Dunham von New-York am 15 Febr. 1838 ein Patent nahm. „Ich gieße mein Rad in einen eisernen Model; es ist also eigentlich ein Hartguß, indem sein ganzer Umfang durch die Berührung, in die er beim Gießen mit dem eisernen Model kommt, gehärtet wird. Anstatt daß ich aber die Radspeichen, wie es gegenwärtig zu geschehen pflegt, bis an den Radkranz laufen lasse, und die ihnen entsprechenden Theile des Radkranzes anlasse, bringe ich vielmehr zwei Radkränze an, zwischen denen ich einen Raum von 2 Zoll oder etwas mehr oder weniger lasse. Die Speichen erstreken sich nur bis zu dem inneren Radkranze. Der äußere Radkranz bekommt auf solche Weise eine durchaus gleiche Härtung, wird dauerhafter, und plattet sich den Speichen gegenüber nicht so leicht ab. Mit dem inneren Radkranze steht er an seinen Seitenwänden in Verbindung. Den Raum zwischen den beiden Kränzen erzeuge ich durch das Einsezen von Kernen, welche in Zwischenräumen von anderen Kernen gestüzt werden. Mein Rad, welches ganz in einem Gusse gegossen wird, hat also eine hohle Felge, welche in einer zusammenhängenden Masse um das Rad herum gegossen ist.“

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