Titel: Stead's Straßenpflasterung mit Holz.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1839, Band 73, Nr. CV./Miszelle 15 (S. 464)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj073/mi073105_15

Stead's Straßenpflasterung mit Holz.

Das London Journal enthält in seinem lezten Augusthefte einen Auszug aus der Beschreibung des Patentes, welches sich Hr. David Stead, Kaufmann von Great Winchester Street in der City of London, am 19. Mai 1838 auf eine Pflasterung mit Holz geben ließ, die ihm angeblich von einem Ausländer mitgetheilt worden, und welcher in dem Berichte über die kürzlich in London angestellten Pflasterungsversuche rühmlich erwähnt wird. Der Patentträger verwendet hienach Eichen-, Föhren-, Buchen- oder irgend ein anderes hartes Holz, aus welchem er sechsekige Blöke schneiden läßt. Diese Blöke werden, um ihnen mehr Härte und Dauerhaftigkeit zu geben, mit Theer, welcher in die Poren eindringt und dieselben ausfüllt, gesotten. Man sezt sie, wenn die Straßenunterlage für sie gehörig zugerichtet und vorbereitet worden, senkrecht auf die Faser, und verbindet sie durch Zapfen oder auf irgend andere geeignete Weise mit einander. Die Zwischenräume werden mit Pech oder mit Pech und Sand ausgegossen, was jedoch nicht mit zur Erfindung gehört. Man kann auch drei- und vierseitige Blöke anwenden, in welch lezterem Falle sie jedoch der Diagonale nach quer über die Straße gelegt werden sollen, damit keine bestimmte Verbindungslinie eine plözliche Erschütterung erleiden kann. Weiteres geht aus dem angeführten Journale nicht hervor.

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