Titel: Haden's Seife zum Filzen und anderen bei der Tuchfabrication gebräuchlichen Processen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1839, Band 74, Nr. LXIX./Miszelle 14 (S. 319)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj074/mi074069_14

Haden's Seife zum Filzen und anderen bei der Tuchfabrication gebräuchlichen Processen.

Die Erfindung, auf welche sich Georg Haden, Ingenieur in Trowbridge in der Grafschaft Wilts, am 8. Okt. 1838 ein Patent ertheilen ließ, betrifft die Fabrication einer Seife, welche hauptsächlich zum Filzen und verschiedenen anderen bei der Tuchfabrication vorkommenden Protesten bestimmt ist, und zu welcher anstatt aller sonstigen Fette das Oehl der Christpalmen, welches unter dem Namen Ricinusöhl (castor-oil) im Handel vorkommt, genommen werden soll. Da das Verfahren bei der Fabrication dieser Seife ganz dasselbe bleibt wie bei der Fabrication der gewöhnlichen Seife, so bemerkte der Patentträger bloß, daß man seiner Erfahrung nach eine sehr gute Seife erhält, wenn man auf 5 Cntr. Ricinusöhl die aus einem Centner Soda zu gewinnende Lauge nimmt. Er bindet sich nicht an diese Mischungsverhältnisse, so wie er sich auch vorbehält, diese oder jene Substanz mit dem Oehle zu vermengen. (Aus dem Repertory of Patent-Inventions. Sept. 1839.)

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