Titel: Poole's Verbesserungen an den Büchsen der Wagenräder.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1839, Band 74, Nr. LXXXVI./Miszelle 10 (S. 397)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj074/mi074086_10

Poole's Verbesserungen an den Büchsen der Wagenräder.

Das Patent, welches sich Hr. Moses Poole in London am 28. Febr. 1839 ertheilen ließ, betrifft, gemäß der im Repertory of Patent-Inventions, Nov. 1839, S. 297 enthaltenen Beschreibung eine eigenthümliche Einrichtung der Achsenbüchsen für verschiedene Räderfuhrwerke. Der Zwek der Erfindung ist, zu verhüten, daß diese Büchsen, wenn sie einmal in die hölzernen Naben der Räder an die ihnen zukommende Stelle gebracht worden, abgehen oder in Unordnung gerathen. An den gewöhnlichen Büchsen sind die äußeren Oberflächen glatt oder mit Rippen, welche der Länge nach laufen, versehen. Ihre Befestigung in den hölzernen Naben geschieht mit Keilen. Die Folge dieser Einrichtung ist, daß die Büchsen leicht herausgetrieben werden oder sonst in Unordnung gerathen. Der Patentträger versieht daher, um diesen Uebeln zu steuern, die äußere Oberfläche der Büchsen mit einem Schraubengewinde, mit dem er sie dann in die hölzerne Nabe einschraubt. Das Schraubengewinde erzeugt er entweder gleich beim Gießen der Büchsen, oder er schneidet es erst später mit geeigneten Instrumenten. Soll die Schraube gleich beim Gusse der Büchse erzeugt werden, so braucht es dazu nichts weiter, als daß man Kerne oder Dorne, an denen sich entsprechende Schraubengänge befinden, zur Verfügung hat. Schneidet man die Schraube dagegen erst später in die Büchsen, so muß man diesen, wie sich von selbst versteht, anfänglich mehr Metall geben. Die zum Schneiden dieser Schrauben dienenden Geräthe sind die gewöhnlichen.

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