Titel: Ueber die Pflasterung der Pferdeställe mit Holz.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 75, Nr. XVI./Miszelle 13 (S. 78–79)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj075/mi075016_13

Ueber die Pflasterung der Pferdeställe mit Holz.

Hr. Capitän Streatfield sandte an das Corps of the Royal Engineers nachstehende Notiz über die Holzpflasterung, welche auf den Vorschlag des Hrn. Capitän Alderson in den Cavallerieställen in Brighton probirt und im Januar 1838 ausgeführt worden. „Die Pflasterung des ersten Stalles, der nun ein Jahr über beständig in Gebrauch gewesen, scheint einer stärkeren Abnüzung zu unterliegen, als man anfänglich erwartete; denn der unter die Hinterfüßen der Pferde fallende Theil der Pflasterung ist bereits auf eine Tiefe von wenigstens |79| 1/4 Zoll abgenüzt. Uebrigens muß noch längere Zeit gestattet werden, bevor man vollkommen über die Dauerhaftigkeit dieser Pflasterung, von welcher der Quadratfuß auf 2 Sch. 3 D. zu stehen kommt, aburtheilen darf. – Die im August 1837 nach Purbeck's Methode mit Kieseln, welche in eine eigene Masse (horse pitching) eingebettet sind, gelegte Pflasterung scheint sich gut zu erhalten, und ist unstreitig eine Verbesserung der gewöhnlichen Kieselpflasterung. Der Quadratfuß von ihr kommt auf 6 D. zu stehen, während der Quadratfuß der gewöhnlichen Kieselpflasterung 4 1/4 D. kostet. Ich glaube, daß es am besten seyn dürfte, wenn man die Ställe von Unten herauf bis zu zwei Drittheilen nach Purbeck's Methode, von hier aus weiter aber mit Kieseln, welche in Steinmörtel eingebettet sind, pflastern würde. Der Quadratfuß einer derlei Pflasterung würde sich aus 11 D. berechnen.“ (Civil Eng. and Arch. Journ. Nov. 1839, S. 439.)

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