Titel: Ueber ein Verfahren um das Eisen auf nassem Wege in metallischem Zustande zu erhalten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 75, Nr. XXXII./Miszelle 7 (S. 158)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj075/mi075032_7

Ueber ein Verfahren um das Eisen auf nassem Wege in metallischem Zustande zu erhalten.

Hiezu braucht man nur reines Zink in eine möglichst neutrale Auflösung von salzsaurem Eisenoxydul zu tauchen. In kurzer Zeit, besonders wenn man die Flüssigkeit zum Sieden erhizt, wird das Zink spröde und vom Magnet anziehbar; läßt man es lange genug in der Flüssigkeit, so hinterbleibt nur noch ein zerreibliches Stük reinen Eisens. Da man jedoch befürchten könnte, daß immer ein wenig Zink im Eisen zurükbleiben möchte, so schlägt Hr. Capitaine zur Vermeidung dieses Umstandes ein sehr einfaches Verfahren vor. Es besteht darin, in die Eisenauflösung ein ganz reines Kupferblech zu tauchen, dessen eines Ende an ein Zinkstük gelöthet ist; das Eisen sezt sich in dünner und zerreiblicher metallisch glänzender Schichte auf dem Kupfer ab, welche jedoch keine Spur von Krystallisation zeigt. Diesem Verfahren kann man nur den Vorwurf machen, daß es sehr langsam von Statten geht; es entwikelt sich dabei immer so lange Wasserstoffgas, als noch Eisen niedergeschlagen wird. (Comptes rendus, No. 23. 1839)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: