Titel: Gußwaaren aus Zink.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 75, Nr. LXXXI./Miszelle 15 (S. 491)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj075/mi075081_15

Gußwaaren aus Zink.

Die Zinkgießerei hat in Berlin eine große Ausdehnung erlangt; man gießt Statuen, Vasen, architektonische Verzierungen aller Art etc. Bei der Ausschmükung der Nikolauskirche in Potsdam wurden viele der Ornamente, welche man sonst aus Stein meißelte, aus Zink gegossen. Bei den an dem Universitätsgebäude vorzunehmenden Reparaturen sollen die sehr verwitterten steinernen Karnisse durch solche, welche aus Zink gegossen worden, ersezt werden. Viele Gegenstände, die früher aus Eisen gegossen worden, gießt man dermalen, wenn es der Zwek, zu dem sie bestimmt sind, gestattet, aus Zink, den man zulezt überfirnißt. Hr. Geiß der jüngere war der erste, der diese Fabrication in Aufnahme brachte, und hat somit den Namen seines Vaters, der die ersten der berühmt gewordenen Berliner Eisengußwaaren lieferte, rühmlich bewahrt. (Schubarth im Bulletin de la Société d'encouragement, Jan. 1840)

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