Titel: Verbesserung an den Dampfschiffen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 76, Nr. XVII./Miszelle 3 (S. 74–75)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj076/mi076017_3
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Verbesserung an den Dampfschiffen.

Die HHrn. Page und Grandham ließen kürzlich ein neues, dem Lord F. Egerton angehöriges, eisernes Dampfschiff, die Alice genannt, von 170 Tonnen Ladung vom Stapel. Dasselbe geht mit seiner ganzen Ausrüstung 4 Fuß 6 Zoll tief im Wasser, und trägt zwei von den HHrn. Devonport und Grinrod gebaute Dampfmaschinen von je 20 Pferdekräften. Diese Herren haben an den Maschinen eine Neuerung angebracht, welche darin besteht, daß sie die Cylinder unter einem Winkel von 45 Graden in Gestalt eines Rechtekes mit der Hypothenuse nach Abwarts gerichtet fixiren, so daß sie einander gegenseitig stüzen. Es sind hiebei keine Seitenhebel oder Gegengewichte erforderlich, und da überhaupt die Zahl der arbeitenden Theile geringer ist, als an den gewöhnlichen Maschinen, so ist nicht nur die Abnüzung geringer, sondern die Maschine kommt auch nicht so leicht in Unordnung. Die neuen Maschinen bilden ein sehr festes Ganzes, und vereinigen Leichtigkeit mit Starke, Kraft und leichtem Spiele. Bei dem ersten Versuche, der mit dem genannten Schiffe angestellt wurde, eilte es, ungeachtet seine Maschinen ihrer Neuheit wegen noch etwas rauh arbeiteten, doch an mehreren Dampfbooten von größerer Pferdekraft vorbei. (Civil Engin. and Architects Journal. Febr. 1840, S. 10.)

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