Titel: Moses Poole's Fischseife.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 76, Nr. XXXVII./Miszelle 11 (S. 156)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj076/mi076037_11

Moses Poole's Fischseife.

Die neue Art von Seifenfabrication, worauf sich Moses Poole, Beamter am Patent Office in London, am 4. Jun. 1839 ein Patent ertheilen ließ, beruht aus der Verwendung frisch gefangener Fische zu Seife. Der Patentträger äußert sich hierüber im Wesentlichen, wie folgt: „Ich weiß, daß man die Fische bereits früher ganz oder theilweise zu einer Art von Seife verwendete, und daß man sie zu diesem Behufe mit Alkalien gewissen Processen unterwarf. Dieß hat jedoch mit meinem Verfahren nichts gemein; denn diesem gemäß sollen die Fische frisch gefangen, und wie sie sind, in einem Papin'schen Topfe oder einem anderen derlei Digestionsapparate mittelst Dampf so lange digerirt werden, bis sie gänzlich in eine Gallerte verwandelt sind. Diese Gallerte soll sodann für sich allein oder mit Talg oder irgend einem anderen Fette vermengt mit einem Alkali verseift werden. Der Digestionsproceß soll mit Dampf, dessen Druk 50 bis 70 Pfd. auf den Quadratzoll beträgt, vollbracht werden, und 5 bis 7 Stunden, wobei die Fische anfänglich mit Wasser bedekt seyn sollen, währen. Alle Arten von Fischen eignen sich hiezu, namentlich aber solche, die man leicht und wohlfeil in großen Mengen haben kann, wie z.B. Heringe, Breitlinge u. dergl.“ (Repertory of Patent-Inventions. März 1840, S. 154.)

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