Titel: Frankreichs Bergwerkstatistik.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 76, Nr. LVII./Miszelle 16 (S. 240)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj076/mi076057_16

Frankreichs Bergwerkstatistik.

Am Schlusse des Jahres 1837 bestanden in Frankreich 2200 Eisengruben, aus denen 32 Mill. metr. Centner Eisenerz an die Hohöfen abgeliefert wurden. Die Zahl der Schmelzen und Hämmer belief sich zu derselben Zeit auf 910, und diese lieferten, so weit es ermittelt werden konnte, den Stahl und das verarbeitete Eisen nicht mitgerechnet, 6,500,000 metr. Cntr. Metall. Nach Abzug des Preises des Brennmateriales und des Werthes der verarbeiteten Rohstoffe blieben 40 Mill. Fr. für Arbeitslohn, Unterhaltung der Werke und Gewinn. Die an den Hüttenwerken verbrauchten Steinkohlen hatten einen Werth von 5,277,000 Fr.; die Kohks repräsentirten eine Summe von 2,135,000 Fr.; das Holz und die Holzkohlen endlich die Summe von 42,247,000 Fr. Gegen das J. 1836 war die Zunahme in der Eisengewinnung nur unbedeutend. – Die Zahl der übrigen Bergwerke betrug in demselben Jahre nur 38, und der Werth, der an allen diesen zusammen ausgebeuteten metallischen Producte war nicht höher als 1,524,000 Fr. – Die Asphalt- und Erdharzgruben lieferten Producte im Werthe von 220,000 Fr. – Das Steinsalzbergwerk in Dieuse, welches schon seit dem J. 833 besteht, lieferte gegen 250,000 metr. Cntr. Steinsalz im Werthe von 2,174,000 Fr. Die Salzquellen, die Salzsümpfe an der Seeküste und die Sandwäschereien lieferten zusammen Producte im Werthe von 6,126,000 Fr. Die Alaun- und Vitriolwerke erzeugten einen Werth von 1,440,000 Fr. – Im Ganzen entzifferte sich demnach für die Producte aller dieser Bergwerke, Hüttenwerke, Salinen etc. ein Gesammtwerth von 146,000,000 Fr. Die verschiedenen Marmor-, Baustein-, Gyps-, Schiefer- und Kalkbrüche, so wie die Thongruben gaben Producte von ungefähr 41 Mill. Fr. im Werthe. Man vergleiche diese Angaben mit jenen im polyt. Journal Bd. LXX. S. 397. (Echo du monde savant, No. 506.)

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