Titel: Schodel's Verfahren die Metallplatten für die Lichtbilder zu jodiren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 76, Nr. LXXVI./Miszelle 14 (S. 317–318)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj076/mi076076_14

Schodel's Verfahren die Metallplatten für die Lichtbilder zu jodiren.

Man nimmt ein erbsengroßes Stük Jod und löst es in einem Löffel voll Weingeist auf, was zum Jodiren von fünf oder sechs Platten hinreicht; am besten wendet man jedesmal eine frisch bereitete Auflösung an. Von dieser Auflösung gießt man so lange tropfenweise in ein Trinkglas voll kalten Wassers, bis sich |318| dasselbe orange gefärbt hat, und schüttet dann von der erhaltenen Flüssigkeit so viel in eine vierekige, ungefähr 1 Zoll tiefe messingene Schale, daß ihr Boden mit einer beiläufig 1 Linie diken Schichte bedekt ist. Auf diese Schale legt man die zu jodirende Platte, und nach Verlauf von vier Minuten wird leztere mit einer ganz gleichförmigen Jodschichte überzogen seyn. (Bulletin de la Société d'encouragement, April 1840.) Man sieht, daß dieses Verfahren ganz mit dem von Hrn. Dr. Ascherson empfohlenen (polyt. Journal Bd. LXXV. S. 221) übereinstimmt, auf welches wir hiemit nur wiederholt aufmerksam gemacht haben wollen.

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