Titel: Crompton's und Joynson's Verbesserungen in der Papierfabrication.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 76, Nr. LXXVI./Miszelle 18 (S. 319)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj076/mi076076_18

Crompton's und Joynson's Verbesserungen in der Papierfabrication.

Hr. William Joynson, von den St. Mary Cray Paper Mills in der Grafschaft Kent, erhielt unterm 21. Febr. 1839, und Hr. Thomas Bonsor Crompton, von Farnworth in der Grafschaft Lancaster, unterm 6. April 1839 ein Patent auf Verbesserungen in der Papierfabrication, welche wir hier in einer Notiz zusammenfassen. Das erste dieser Patente betrifft die Erzeugung der sogenannten Wassermarke im Papiere, und besteht ganz einfach darin, daß man auf dem mit Drahtgewebe überzogenen Cylinder, auf dem sich die Zeugmasse in Form von Papier ablagert, erhabene Buchstaben oder andere Zeichen anbringen soll; und daß diese Buchstaben oder Zeichen aus Drähten zu verfertigen sind, welche an der einen Seite abgerundet, an jener Seite hingegen, mit der sie dem Cylinder anliegen sollen, abgeplattet sind. – Das zweite betrifft dagegen die Erzeugung eines luftverdünnten Raumes in dem Drahtcylinder oder in der Kammer, welche sich unter dem Drahtgitter befindet, und über die sich das Papier bei dessen Fabrication hin bewegt. Das hiezu bestimmte Mittel sind eine Reihe von Windfängen, welche mit der Kammer in Verbindung gebracht und mit großer Geschwindigkeit umgetrieben werden sollen. Das Wasser, welches durch den Druk der Luft gegen das auf dem Drahtgitter befindliche Papier ausgepreßt wird, entleert sich durch einen Heber aus der Kammer. Der Patentträger versichert, daß das Papier in den mit seiner Vorrichtung ausgestatteten Maschinen viel regelmäßiger in der Dike und viel gleicher ausfällt, als in jenen Maschinen, an denen der luftverdünnte Raum durch Luftpumpen, die immer nur stoßweise arbeiten und mithin einen unregelmäßigen Luftdruk erzeugen, hervorgebracht wird. (London Journal of arts. April 1840.)

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