Titel: Poole's Verbesserungen an den Büchsen der Wagenräder.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 76, Nr. XCV./Miszelle 5 (S. 395)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj076/mi076095_5

Poole's Verbesserungen an den Büchsen der Wagenräder.

Die Befestigung der eisernen Büchsen, in denen die Radachsen laufen, in den Naben der Räder geschieht gewöhnlich mittelst Längenrippen, welche außen an den Büchsen angebracht sind, und welche man, wenn sie in die Nabe eingelassen worden, zu verkeilen pflegt. Da diese Befestigung oft nachgibt, so daß die Büchsen lose werden, was dem Spiele des Rades sehr nachtheilig ist, so nahm Hr. Moses Poole, Agent am Patent-Office in London, am 28. Febr. 1839 nach der ihm von einem Ausländer gemachten Mittheilung ein Patent auf eine neue Befestigungsmethode, durch welche diesem Uebelstande abgeholfen werden soll. Dieser Methode zufolge soll man auf der äußeren Oberfläche der eisernen Büchse einen Schraubengang anbringen, der mehreremale um den Umfang der Büchse herum läuft, und mit dessen Hülfe die Büchse fest in das Holz der Nabe eingeschraubt werden kann. Das Schraubengewinde kann man entweder gleich beim Gießen der Büchse erzeugen, oder später auf der Drehbank oder auf irgend andere Weise in dieselbe schneiden. (London Journal of arts. April 1840, S. 27.)

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