Titel: Ueber die Fabrication von Bändern in St. Etienne.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 76, Nr. CVIII./Miszelle 9 (S. 465–466)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj076/mi076108_9
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Ueber die Fabrication von Bändern in St. Etienne.

In Etienne und in einem Umkreise von zwei Myriametern sind nicht weniger als 27,500 Personen beiderlei Geschlechts mit der Bandfabrication beschäftigt. Die Seide, welche jährlich verarbeitet wird, beträgt gegen 5750 Ballen zu 70 Kilogr. im Durchschnitte. Rechnet man das Kilogramm zu 58 Fr., so gibt der Rohstoff ein Capital von 23,385,600 Fr. Der Arbeitslohn, die Interessen des Capitals und der Gewinn der Fabrikanten werden zusammen aus 3/5 des Rohstoffes, oder auf 14,031,390 Fr. angeschlagen, so daß sich also im Ganzen ein Werth von 37,411,960 Fr. entziffert. Man arbeitet mit dreierlei Arten von Stühlen, von denen jede andere Bänder liefert. Man zählt gegen 18,000 auf dem Lande verbreitete tiefschäftige (basse-lisse) Stühle, 550 hochschäftige (haute-lisse) Stühle, und 5000 Stühle á la barre, worunter 1225 Jacquarts. Man schlägt die tägliche Fabrikation auf 350,000 Ellen Bänder an. Das Ganze wird von ungefähr 200 Fabrikanten und 500 Commis geleitet. (Echo du monde savant. No. 535.)

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