Titel: Wilson's Maschine zum Beschneiden des Papiers.
Autor: Wilson, George
Fundstelle: 1840, Band 78, Nr. XVII. (S. 86–87)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj078/ar078017

XVII. Verbesserte Maschine zum Beschneiden des Papiers, worauf George Wilson im St. Martin's Court, City of Westminster, am 21. Jan. 1840 ein Patent erhielt.

Aus dem Repertory of Patent-Inventions. Septbr. 1840, S. 156.

Mit Abbildungen auf Tab. II.

Mit Hülfe der Maschine des Patentträgers soll das Papier, nachdem es in eine Presse gebracht worden ist, beschnitten werden.

Fig. 17 ist ein Aufriß der Maschine von der Vorderseite. Fig. 18 eine Seitenansicht, wobei einige Theile der Deutlichkeit wegen weggelassen sind; sie stellt einen Durchschnitt nach der Linie a, b, c, d in Fig. 17 dar. Ich werde im Folgenden der Kürze wegen dasjenige Papier, welches sich zuoberst und zuunterst in der Presse befindet, die Oberfläche, das dazwischenliegende aber den Körper des Papiers nennen. Fig. 17 stellt eine Presse vor, worin das Papier während des Beschneidens fest zusammengehalten wird; A ist die Schraube, B die Tafel, C der Preßkloz, D das Gestell derselben und E der Schwunghebel, in dessen Herz sich die Mutter der Schraube A befindet und wodurch dieselbe bewegt wird. F, F, F ist ein mit der Presse aus einem Stük gegossenes Gestell, welches man deutlicher in Fig. 19 sieht. Dieses Gestell hat zu jeder Seite eine Nute, welche durch die an die Seiten angeschraubten Stüke G, G gebildet wird (man sieht sie in Fig. 20 im Durchschnitt nach der Linie e, f von Fig. 19). In dieser Nute G, G gleitet ein Rahmen H, H, H, welchen ich den Gleitrahmen nenne, leicht auf und nieder; sein oberes Ende hält das Messer K, welches bloß eine gerade Stahlklinge mit messerartiger Schneide ist, dessen flache Seite sich zunächst der Presse befindet. I ist eine Schraube, welche bei J an den das Messer K haltenden Nahmen durch einen Schließkeil befestigt ist; sie geht durch ein festes Stük L und wird durch die Bewegung des Schwungrads und der Kurbel M auf und nieder geführt. Nachdem das Papier in die Presse gebracht und dieselbe gehörig niedergeschraubt ist, wobei der abzuschneidende Theil des Papiers unter dem Messer K hervorstehen muß, wird, wenn man das Rad M mit seiner Mutter umdreht, das Messer gegen das untere Ende des äußeren Rahmens F, F, F niedergedrükt werden, seitwärts durch die Oberfläche und diagonal durch den Körper des Papiers dringen und alles zu beseitigende wegschneiden, worauf man die Bewegung des Rades M umkehrt, damit das Messer wieder in seine frühere Lage kommt und zu einem zweiten Schnitt bereit ist.

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Fig. 21 ist ein Querdurchschnitt des Rahmens F, F, F nach der Linie g, h, Fig. 19, welcher den Preßkloz mit seinen Führern zeigt; Fig. 22 ist ein Aufriß des Preßklozes.

Fig. 23 ist ein Vorderaufriß des das Messer enthaltenden Gleitrahmens H, H, H; Fig. 24 ein Durchschnitt desselben nach der Linie i, j, worin man das am Haupt des Rahmens durch Bolzen und Muttern befestigte Messer sieht, und Fig. 25 ein Querdurchschnitt dieses Rahmens nach der Linie k, l.

Gleiche Buchstaben bezeichnen gleiche Theile in allen Figuren.

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