Titel: Klein's Reservage für Shawls.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 78, Nr. XXIII. (S. 128)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj078/ar078023

XXIII.  Klein's Reservage für Shawls, welche gefärbt werden.

Aus dem Bulletin de la Société d'Encouragement. Sept. 1840, S. 341.

Diese ihrem Zwek vollkommen entsprechende Reservage wird folgendermaßen bereitet: man rührt in eine Portion Eiweiß so viel Kreide ein, daß das Ganze einen festen Teig bildet; hierauf sezt man diesem so viel Gummiwasser zu, als beiläufig der Hälfte von dem Raume, welchen das Eiweiß einnahm, entspricht. (Das Gummiwasser, welches man vorräthig haben muß, wird aus gleichen Gewichtstheilen Gummi und Wasser bereitet.) Nachdem das Ganze zerrührt worden ist, verdünnt man die Reservage mit Wasser auf die erforderliche Consistenz, welche so ziemlich die der Oehlfarben ist.

Diese Reservage wird auf die Borduren, Palmen und Verzierungen, welche man reserviren will, mit dem Pinsel aufgetragen und ist in wenigen Augenbliken troken; um eine gestikte Stelle vollständig zu reserviren, muß man sowohl die Vorder- als die Rükseite des Zeugs mit Reservage versehen.

Der Shawl kann nun in die Färbeflotte gebracht werden, worin er sich nur an den nicht reservirten Stellen färben wird. Um die Reservage dann wieder zu beseitigen, wascht man den Zeug mit vielem Wasser, indem man die reservirten Stellen dabei schwach zwischen den Händen reibt.

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