Titel: Benoît's Webestuhl für Lichterdochte.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 78, Nr. XIV./Miszelle 5 (S. 74)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj078/mi078014_5

Benoît's Webestuhl für Lichterdochte.

Die Fortschritte in der Kunst einer glänzenden Beleuchtung durch Oehl, Gas, Stearin u.s.w. haben ihre Gemeinnüzigkeit noch lange nicht so weit erstrekt, daß auch die niederen Volksclassen derselben theilhaftig wären, und es war daher in unserer Zeit noch keineswegs überflüssig, wenn Hr. Benoît (Neubourg, Dept. de l'Eure) sich damit abgab, einen Webestuhl zu construiren der in ökonomischer Hinsicht, und was die Güte betrifft, einen Bestandtheil dieser Beleuchtung für die ärmere Classe verbessert. Im Preise kommen die auf demselben gemachten Dochte um wenigstens 3 Viertheile wohlfeiler durch den Zeitgewinnst, indem eine Menge Handarbeiten dabei erspart werden. An Güte gewinnen sie dadurch, daß sie nicht mehr in großer Quantität auf lange Zeit in Vorrath gemacht zu werden brauchen, wodurch sie einer gewissen Verderbniß entgehen (mèches eventées). Dieser wohlfeile Webestuhl ist in mehreren Departements Frankreichs schon sehr verbreitet, indem ein Jeder ohne vorgängige Lehre sich seine Dochte selbst darauf bereiten kann, deren 24 zugleich fertig werden. Die Société d'Encouragement wird die Beschreibung und Abbildung dieser einfachen Maschine später in ihrem Bulletin liefern, und hat dem Erfinder die silberne Medaille zuerkannt. (Bulletin de la Société d'Encouragement. Aug. 1840)

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