Titel: Unveränderliche und unverbrennliche Composition für die Dächer der Gebäude.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 78, Nr. XXXII./Miszelle 7 (S. 160)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj078/mi078032_7

Unveränderliche und unverbrennliche Composition für die Dächer der Gebäude.

Man brennt sehr harten und reinen Kalkstein, am besten weißen Marmor in einem Reverberirofen, pulverisirt und siebt ihn dann. Ferner pulverisirt und siebt man gut gebrannten Thon und vermengt sorgfältig zwei Theile desselben mit einem Theil Kalkpulver. Andererseits vermengt man einen Theil gebrannten und gepulverten Gyps mit zwei Theilen gebranntem und gepulvertem Thon, mengt hierauf die beiden Pulver unter einander und bewahrt sie an einem trokenen Orte gegen den Zutritt der Luft geschüzt auf. Wenn man diese Composition anwenden will, macht man daraus mit beiläufig dem vierten Theile ihres Gewichts Wasser einen diken Teig, womit man die Latten, Sparren und Balten der Gebäude überzieht, welche dadurch vollkommen unverbrennlich werden.

Diese Composition wird mit der Zeit so hart wie Stein, läßt keine Feuchtigkeit durchdringen, bekommt in der Hize keine Risse, und ist von langer Dauer; auch lassen sich darauf Farben aller Art auftragen. (Echo du monde savant, No. 577.)

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