Titel: Ueber den Chlorgehalt der gebleichten Baumwollengarne.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 78, Nr. LXXVII./Miszelle 10 (S. 405)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj078/mi078077_10

Ueber den Chlorgehalt der gebleichten Baumwollengarne.

Die mit Chlor gebleichten Baumwollengarne enthalten, selbst bei dem sorgfältigsten Auswaschen und nach Monate langem Liegen oder Lüften, noch Chlor; Baumwollenfaser, aufs sorgfältigste von ihren anhängenden Stoffen nach den bekannten Verfahrungsweisen gereinigt, mit reinem Chlorgas gebleicht, in destillirtem Wasser sorgfältig gewaschen und mehrere Wochen lang der freien Luft ausgesezt, abermals mit destillirtem Wasser gewaschen und mit saurem salpetersaurem Silber in der Wärme behandelt, lieferte noch Chlorsilber. Dasselbe ergab sich, wenn die Baumwolle mit Kali zerstört, durch Salpetersäure die Flüssigkeit gesäuert und mit salpetersaurem Silber versezt wurde. Ohne Zerstörung der Faser möchte das Vorhandenseyn des Chlors nur schwer nachzuweisen seyn. Es scheint sogar dieses Chlor eine chemische Verbindung mit dem Garne eingegangen zu seyn. Leykauf. (Leuchs' Allgem. polytechnische Zeitung. Septbr. 1840.)

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