Titel: Vom künstlichen Kautschuk und seiner Anwendung in den Künsten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 78, Nr. LXXVII./Miszelle 11 (S. 405)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj078/mi078077_11

Vom künstlichen Kautschuk und seiner Anwendung in den Künsten.

Diese Art Gummi-elasticum wird vorzüglich zur Verfertigung von chirurgischen Instrumenten und Bruchbandagen mit Erfolg angewandt. Der Hauptbestandtheil desselben ist verdiktes Leinöhl, mit welchem man die leinenen Formen, wie man sie in den Pariser Kaufläden findet, überzieht. Nach Auflegung dieser ersten Schichte wird die Oberfläche mittelst Bimsstein geglättet. Hierauf werden, wo es nothwendig ist, die Löcher in denselben angebracht und dieselben abgerundet, was mittelst warmen Eisens geschieht. Dann werden die Gegenstände in die Trokenkammer gebracht, wo sie stark erhizt werden und ihre Oberfläche durch eine anfangende Schmelzung jenen Glanz annimmt, der ihnen eine solche Aehnlichkeit mit dem ächten Kautschuk gibt, daß sie als ächte Kautschukfabricate im Handel gelten können, und weit und breit versandt werden. – Coulier. (Echo du monde savant 1840, No. 583.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: