Titel: Ueber die Bereitung von Zinnoxydul.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 78, Nr. LXXVII./Miszelle 9 (S. 405)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj078/mi078077_9

Ueber die Bereitung von Zinnoxydul.

Um verschiedene Zinnoxydullösungen darzustellen, bedient man sich besonders in den Kattundrukereien des Verfahrens das Zinnoxydul aus seiner salzsauren Auflösung (dem Zinnsalz) mit kohlensaurem Natron niederzuschlagen, welches in Ueberschuß zugesezt wird. Hr. Leykauf macht in Leuchs' polytechn. Zeitung darauf aufmerksam, daß wenn die Temperatur über 40° C. ist, eine bedeutende Menge des Zinnoxyduls im kohlensauren Natron gelöst bleibt. (Eben so verhält es sich mit dem Kupferoxyd.) Man kann sich davon überzeugen, wenn man, während die Flüssigkeit noch warm ist, filtrirt und mit Schwefelkalium reagirt, oder erkalten läßt, wo im lezten Fall das Zinnoxydul niederfällt. Der Niederschlag zeigt überdieß immer einen Natrongehalt und löst sich mit Entbindung von Kohlensäure in Säuren auf, daher er vielleicht ein Doppelsalz von kohlensaurem Zinnoxydul und kohlensaurem Natron ist.

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