Titel: Dr. Clark's Verfahren das käufliche Zinn und Zink auf einen Arsenikgehalt zu prüfen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1840, Band 78, Nr. XCII./Miszelle 5 (S. 450)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj078/mi078092_5

Dr. Clark's Verfahren das käufliche Zinn und Zink auf einen Arsenikgehalt zu prüfen.

Alles Zinn aus Cornwallis, welches Dr. Clark untersuchte, enthielt etwas Arsenik, was auch bei allen Proben käuflichen Zinks der Fall war. Die beste Methode jene Metalle auf einen Arsenikgehalt zu prüfen ist, sie mit verdünnter reiner Salzsäure zu übergießen und das sich entbindende Wasserstoffgas zuerst durch eine Auflösung von salpetersaurem Blei und dann durch eine Auflösung von salpetersaurem Silber zu leiten. Auf das salpetersaure Blei scheint das Arsenikwasserstoffgas, wenigstens wenn es nur in geringer Menge vorhanden ist, gar nicht zu wirken; enthielt das angewandte Metall aber Schwefel und entwikelte sich folglich auch Schwefelwasserstoffgas, so müßte die Bleiauflösung geschwärzt werden, was jedoch bei Clark's Versuchen nie der Fall war. Das salpetersaure Silber scheint augenbliklich selbst auf die geringsten Spuren von Arsenikwasserstoffgas zu wirken, welches darin einen bläulich-schwarzen Niederschlag hervorbringt, der wohl aus Arseniksilber besteht. Dieser bläulichschwarze Niederschlag kann sehr leicht gesammelt werden, weil er schnell zu Boden fällt. Erhizt man ihn in einer engen Röhre in Berührung mit der Luft, so entwikelt er arsenige Säure, die dann mit Reagentien untersucht und genügend nachgewiesen werden kann. Das Antimonwasserstoffgas liefert einen ähnlichen Niederschlag, welcher jedoch von dem durch Arsenik hervorgebrachten mittelst der Reagentien leicht zu unterscheiden ist. (The Athenaeum, No. 677.)

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