Titel: Ueber die Bereitung von Leinöhlfirniß im Großen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1841, Band 79, Nr. XLIX./Miszelle 10 (S. 238)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj079/mi079049_10

Ueber die Bereitung von Leinöhlfirniß im Großen.

Hr. L. Jonas, Apotheker in Eilenburg, bemerkt in den Annalen der Chemie und Pharmacie Bd. XXXIV. S. 238, daß seit einiger Zeit die größte Menge des im Handel vorkommenden Leinöhlfirnisses auf die Art dargestellt wird, daß man z.B. 1 Cntr. Leinöhl in einem kupfernen Kessel erhizt, vom Feuer entfernt und mit 2–4 Quentchen starker Salpetersäure nach und nach vermischt, wobei natürlich die Zersezung beider Körper mit knisterndem schäumendem Geräusche erfolgt. Nach Erkaltung des so behandelten Leinöhls ist der Firniß fertig; er muß einige Tage in offenem Gefäße der Luft ausgesezt bleiben, worauf ein schleimiges Sediment, wie das durch Bleioxyd, abzuscheiden ist; von weingelber Farbe läßt dieses Präparat keine Wünsche hinsichtlich der schnellen Troknung übrig. Auch erhält man einen guten Firniß, wenn ganz kleine Mengen Phosphor in Leinöhl gelöst längere Zeit der Luft ausgesezt werden.

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