Titel: Ueber das Austroknen des Brodes mittelst der hydraulischen Presse.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1841, Band 79, Nr. LXIII./Miszelle 9 (S. 320)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj079/mi079063_9

Ueber das Austroknen des Brodes mittelst der hydraulischen Presse.

Hr. Laignel übergab der Akademie der Wissenschaften in Paris ein Brod, welches auf gewöhnliche Art gebaken und dann der Einwirkung der hydraulischen Presse ausgesezt worden war. Unmittelbar darnach zeigte es sich außerordentlich ausgetroknet und hart; in den acht Monaten, welche seitdem verflossen, verlor es noch viel von seinem Wasser und wurde hart wie ein Stein. In diesem Zustande scheint es zu langem Aufbewahren sehr geeignet zu seyn, denn es erweicht sich im Wasser nur sehr schwer. Um es aber zu benuzen, muß man es nothwendig vorher zerreiben und dadurch in einen sandartigen Zustand versezen.

Andere Nahrungsmittel, fügt Hr. Laignel bei, lassen sich ebenfalls aufbewahren, wenn man sie mittelst der hydraulischen Presse austroknet; besteht der flüssige Theil, welchen sie dadurch verlieren, aber nicht bloß aus Wasser, wie bei dem Brode, sondern aus schmakhaften Substanzen, so sammelt man ihn, um ihn ebenfalls auf die Art aufzubewahren, wie es in einer künftigen Mittheilung angegeben werden soll. (Comptes rendus 1841, No. 4)

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