Titel: Verbesserung an Rutherford's Register-Thermometer; von John Dunn, Conservator bei der Society of arts.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1841, Band 79, Nr. LXXXII./Miszelle 5 (S. 397–398)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj079/mi079082_5

Verbesserung an Rutherford's Register-Thermometer; von John Dunn, Conservator bei der Society of arts.

Das Rutherford'sche Maximum- und Minimum-Register-Thermometer ist von den bisher erfundenen nicht nur allein das einfachste, sondern auch bei weitem das beste. Zu dessen Verfertigung ist außer einem gewöhnlichen Queksilber-Thermometer für das Maximum und einem Weingeist-Thermometer für das Minimum nichts nöthig, als daß diese horizontal gelegt und in jeden ein kleiner Zeiger gebracht wird, der in dem einen von dem Queksilber vorwärts gestoßen, und in dem anderen vom Alkohol zurükgezogen wird. Bei Verfertigung des Minimum-Thermometers ergab sich keine Schwierigkeit, ihn richtig zeigen zu machen, bei dem Maximum-Thermometer aber war dieß nicht der Fall, indem man fand, daß der von Rutherford selbst angewandte Emailglaszeiger vom Queksilber zurükgezogen wird und daß dasselbe mit verschiedenen Substanzen der Fall sey. Das gewöhnlich hiezu angewandte und entsprechendste Material ist Stahl, welcher |398| aber oft dadurch, daß das Queksilber sich mit ihm amalgamirt, unbrauchbar wird. Es wurden mehrere Flüssigkeiten eingebracht, um diesem Uebelstande zu begegnen, welchen aber allen vorzuwerfen war, daß sie sich mit dem Queksilber mischten. Nach mehreren unbefriedigenden Versuchen fand ich endlich, ähnlich der Geschichte des Columbus mit dem Ei, daß nichts leichter sey, als dieses, indem es sich so trifft, daß, obwohl das Queksilber Glas anzieht und sich mit Stahl amalgamirt, (was unsern Zwek betrifft) keine Anziehung zwischen Glas und Stahl stattfindet und Queksilber sich nicht mit Glas amalgamirt; es daher nur nothwendig sey, zwischen das Queksilber und den Stahl ein kleines Stükchen Glas oder einen zweiten Zeiger zu bringen. (Jameson's Philos. Journal Vol. XXIX)

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