Titel: Döve's wohlfeiler Ueberzug um verschiedene Gegenstände vor der Einwirkung der Feuchtigkeit zu schüzen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1841, Band 80, Nr. XV./Miszelle 6 (S. 77–78)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj080/mi080015_6

Döve's wohlfeiler Ueberzug um verschiedene Gegenstände vor der Einwirkung der Feuchtigkeit zu schüzen.

Man löst 3 Pfd. krystallisirten Bleizuker in 9 Pfd. destillirtem Wasser durch Erwärmen auf. Sobald die Flüssigkeit ins Kochen gekommen ist, wirft man nach und nach 2 Pfd. fein gepulverte Bleiglätte hinein und rührt beständig mit einer hölzernen Spatel um, indem man immer erst dann neue Portionen Bleiglätte zusezt, wenn die Flüssigkeit im vollen Sieden ist. Die Operation wird so lange fortgesezt, bis die Flüssigkeit siedendheiß an Baumé's Aräometer 30° zeigt.

Auf 2 Pfd. des brenzlichen Oehls, welches man durch trokene Destillation von Kolophonium erhält, sezt man 6 Loth von dem auf angegebene Weise bereiteten |78| basisch-essigsauren Blei zu; das Gemisch wird mehrmals stark umgerührt und diese Operation unterbrochen, sobald man bemerkt, daß die Verbindung anfängt consistent zu werden; nach 24 Stunden kann der Firniß angewandt werden. (Brevets d'invention Bd. 38.)

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