Titel: Farbloser Firniß zum Ueberziehen von Gemälden, Landkarten, Musterblättern u. dergl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1841, Band 80, Nr. CXVI./Miszelle 8 (S. 462)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj080/mi080116_8

Farbloser Firniß zum Ueberziehen von Gemälden, Landkarten, Musterblättern u. dergl.

Um ein Wassergemälde zu firnissen, braucht man, je nach der Größe desselben, vorerst ein gutes und reines Leimwasser. Hiezu nimmt man eine Schnitte besten, möglichst hellen oder weißen Kölner Leims, weicht diese unter Anwendung eines reinen, irdenen Gefäßes, in einem Schoppen warmen Wassers ein und läßt es dann verkochen. Nachher wird das Leimwasser durch reine Leinwand geseiht und mit 2 Loth feinst gestoßenen Alauns in ein anderes Gefäß gethan. Ist dieser aufgelöst, so wird das Gemälde zuerst mit dem Leimwasser mittelst eines feinen Haarpinsels, noch besser aber mit einem feinen, ganz reinen Schwämmchen nach und nach mehreremale bestrichen, und wenn der Leim ganz troken ist, so geht man mit gutem, weißem Mastixfirniß ganz leicht darüber. (Jahrb. der prakt. Pharmacie 1841, S. 225.)

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