Titel: Künstliche Zubereitung der Hefe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1841, Band 81, Nr. XX./Miszelle 10 (S. 80)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj081/mi081020_10

Künstliche Zubereitung der Hefe.

Man nehme auf 6 Quart Wasser zwei Hände voll geschrotenen Gersten- oder Weizenmalzes, lasse es langsam ins Kochen bringen und auf 2 Quart einkochen, dann lasse man es abkühlen, bis es lauwarm geworden, und vermenge es mit einem kleinen Löffel voll Cremor tart. und einem etwas größeren voll Ciner. clavell. opt. – Auf diese Art erhält man eine kräftige, sichere, für Bierbrauer, Branntweinbrenner und Kuchenbäker sehr brauchbare Hefe; nur muß der Bäker die Quantität, welche er gebraucht, verdünnen und durch ein Sieb reinigen lassen. Diese Hefe sezt freilich schon die Anwendung vorhandener Hefe voraus, indessen wird diese nur zum erstenmal und nur in kleiner Quantität erfordert. Hat man einmal die Fermentation einer gährungsfähigen Masse veranstaltet, so bildet sich dann die erforderliche Quantität Hefe immer von selbst, und man bedarf nun keiner neuen Anfertigung mehr, wodurch immer eine bedeutende Ersparniß gemacht wird. (a. a. O. S. 225.)

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