Titel: Benüzung des Lerchenschwamms zu Müzen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1841, Band 81, Nr. CXI./Miszelle 10 (S. 488)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj081/mi081111_10

Benüzung des Lerchenschwamms zu Müzen.

Hr. Graf Adolph v. Montureux berichtet, daß man in einigen Gegenden der Cevennen den Lerchenschwamm beinahe wie zur Bereitung des Zündschwamms troknet und klopft; statt sich aber desselben zum Anzünden der Pfeife zu bedienen, macht man leichte, warme und bequeme Käppchen daraus. Das nothwendige Werkzeug hiezu ist ein eiserner Hammer oder ein hölzerner Schlegel und der Kopf eines Herdfeuerboks. Diese Arbeit ist Berg- und Waldbewohnern in Ermangelung jeder andern Beschäftigung im Winter sehr zu empfehlen, und die Käppchen dürften bald ihren Verfertigern einen schönen Erlös verschaffen. (Echo du monde savant, 1841, No. 653.) – Solche Käppchen sind in Deutschland nicht mehr neu und verdienen vorzüglich aus Gesundheitsrüksichten eine Empfehlung, da sie gegen rheumatische Kopfleiden und dergleichen gute Dienste thun.

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