Titel: Elkington's u. v. Ruolz's Verfahrungsarten zum Vergolden etc.
Autor: Dumas,
Fundstelle: 1842, Band 83, Nr. XXVIII. (S. 125–145)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj083/ar083028

XXVIII. Ueber die neuen Vergoldungsmethoden der HHrn. Elkington und v. Ruolz; ein der franz. Akademie der Wissenschaften von Hrn. Dumas erstatteter Bericht.25)

Aus den Comptes rendus, Nov. 1841, Nr. 22.

Eine neue Kunst von der höchsten Wichtigkeit, da sie die Genüsse des vernünftigsten Luxus jedermann zugänglich zu machen strebt, hat in Frankreich so eben, zwar nicht ihre Entstehung, aber eine unerwartete Ausbildung erhalten, nämlich die Kunst, die unangreifbarsten oder die schönsten Metalle in dünnen (firnißähnlichen) oder nach Belieben auch in dikeren Schichten auf Gegenstände aufzutragen, welche aus anderen wohlfeilern und zähern Metallen verfertigt sind.

So können Gegenstände von Eisen oder Stahl, welche zäh, hart oder schneidend, aber an der Luft oxydirbar sind, unter Beibehaltung ihrer früheren Eigenschaften mittelst eines Gold-, Platin- oder Silberfirnisses, der so leicht und dünn ist, daß ihr Preis kaum dadurch erhöht wird, unveränderlich gemacht werden.

Kupfer-, Messing- und Zinngeräthe können auf dieselbe Art mit einem dikeren Ueberzuge versehen und dadurch an der Luft unveränderlich, geruchlos und unschädlich zum Gebrauche werden. Und zwar kann man nicht nur das Gold, Platin und Silber auf einige Metalle auftragen, sondern auch das Kupfer, Blei, Zink, Nikel, Kobalt etc., welche nach Umständen angewendet, das Ansehen der Körper, worauf man sie sich abzusezen zwingt, ganz verändern und ihnen nüzliche und neue Eigenschaften ertheilen.

Das Agens, womit diese Metallfällungen bewirkt werden, ist die Volta'sche Säule in Verbindung mit solchen Auflösungen, wie sie zu diesem Zwek sich besonders eignen.

Wir wollen in Kürze auf die nothwendigen Folgen dieser neuen Kunst aufmerksam machen. Die so gefährliche Queksilbervergoldung sieht ihrem sichern Untergang entgegen; der angenehme und unschädliche Gebrauch des Silbergeräthes wird sich bis in die niedrigste Hütte verbreiten; die Vergoldung wird sich auf eine Menge Dinge des gewöhnlichen Gebrauches erstreken; der bedeutende Verbrauch an edlen Metallen wird die Bearbeitung der Silberbergwerke neu beleben, den gesunkenen Preis dieses Metalls wieder heben und wieder |126| ins Gleichgewicht bringen mit dem Uebermaaß seiner Erzeugung, welches sich seit langer Zeit in auffallender Weise fühlbar macht.

Die im Finanzministerium von Hrn. Lacave-Laplagne gebildete Commission zur Untersuchung der französischen Münzen und Münzwerkstätten wird mit Vergnügen eine Entdekung erfahren, welche einen Uebelstand abstellen kann, der sie sehr beschäftigte, nämlich die außerordentliche Anhäufung des Silbers in Frankreich, wo sich in weniger als 15 Jahren das Silbercapital verdoppelte, hingegen wenigstens fünf Siebentheile des Goldcapitals verschwanden. Sie wirb aber auch mit einiger Besorgniß wahrnehmen, daß den vielen die Reinheit der circulirenden Münzen bedrohenden Umständen durch die neuen Verfahrungsweisen und Kräfte, deren sich die Industrie bemächtigt, bisher unbekannte Mittel zu Betrügereien hinzugefügt werden. Die Mitglieder derselben müssen daher auch nach ihren Kräften dazu beitragen, daß die schon längst gefaßten Beschlüsse in Ausführung kommen, welche die französischen Münzen in weniger gefährliche Verhältnisse für das Land und in bessern Einklang mit dem gegenwärtigen Standpunkte der Wissenschaften und Künste zu bringen vermögen.

Aus dem Folgenden wird man ersehen, welchen Einfluß auf den Handel mit den edlen Metallen und auf deren Behandlung oder Bearbeitung die neue Kunst haben muß, durch welche es möglich wird, jeden metallenen Gegenstand in beliebiger Dike zu vergolden, versilbern, verplatiniren, ohne selbst die zartesten Formen im Geringsten zu verändern, einer Kunst, welche gestattet, mittelst des Gegenstandes wieder die Form, so wie aus dieser den Gegenstand wieder herzustellen, bei welcher die Producte ohne Geräusch, ohne viele Apparate, ohne Vorauslagen, ohne Handarbeit gewonnen werden und der kleinste Raum zum stärksten Betrieb hinreichend ist.

Die Vergoldung auf Messing und Silber geschah bis vor wenigen Jahren größtentheils mittelst Queksilber. Nach sorgfältigem Abbrennen des Gegenstandes strich man ihn mit Goldamalgam ein und brachte ihn dann über Feuer, um das Queksilber zu verdampfen und das Gold auf der Oberfläche des Gegenstandes rein zurük zu behalten. Bei diesem Verfahren aber sind die Arbeiter beständig der Berührung des flüssigen Queksilbers oder der Einwirkung des Queksilberdampfes ausgesezt und erliegen den traurigen Folgen der Queksilberausdünstungen.

Die Akademie hat an der Verbesserung dieses Industriezweiges hinsichtlich seines Einflusses auf die Gesundheit immer besonderes Interesse genommen. Im Jahre 1818 wurde der von einem gewesenen Bronzevergolder, Hrn. Ravrio, gestiftete Preis von 3000 Fr. durch |127| sie ihrem gegenwärtigen Mitgliede, Hrn. b'Arcet, zuerkannt. In diesem Sinne hat auch ihre Commission für der Gesundheit schädliche Gewerbe in diesem Jahre den Antrag gestellt, die Einführung der galvanischen Vergoldung in die Technik, so wie die Erfindung der Vergsldung auf nassem Wege zu belohnen, welche leztere, in England sowohl als in Frankreich, auf Messing angewandt wurde, und zwar zu vielen Handelsartikeln, was der sicherste Beweis ihres guten Erfolges und ihres Werthes ist.

Der Unterschied zwischen diesen beiden Vergoldungsmethoden besteht darin, daß die erstere, welche auf Anwendung der Volta'schen Säule beruht, die Vergoldung in jeder beliebigen Dike und bei allen Metallen gestattet, worin sie also der Queksilbervergoldung ähnlich ist, während die leztere nur eine dünne Vergoldung liefert, welche die Queksilbervergoldung nicht wirklich ersezt und sich meistens auch nicht auf dieselben Gegenstände anwenden läßt. Dessen ungeachtet stellten wir in den Werkstätten, wo die nasse Vergoldung eingeführt ist, die genauesten Untersuchungen an und ließen uus das Verfahren unter verschiedenen Modificationen öfters wiederholen.

Gerade aber, als wir der Akademie unsere Ansichten vorlegen wollten, wurde der Gegenstand durch neue Zwischenfälle complicirter und wichtiger.

Der Commission waren mehrere öffentliche Mittheilungen des Hrn. Prof. de la Rive über seine Resultate der Vergoldung mittelst der Volta'schen Säule und Goldchloridlösungen bekannt geworden. Dieses Verfahren26), dessen ganze Zukunft die Commission erkannte, gestattet das Gold so dik, als man will, aufzutragen; hat aber auch wieder einige Schwierigkeiten in der Ausführung und gewisse Fehler im Anhängen des Goldes an dem Metall. Nachdem das physikalische Princip, die Basis dieser neuen Kunst, einmal gefunden war, mußten dann noch alle chemischen Hülfsmittel angewandt werden, um die Vergoldung auch dauerhaft, glänzend und zum Mattiren, Poliren und Färben geeignet zu machen; vor allem endlich mußte die Operation ökonomisch gemacht werden.

Auch kannte die Commission genau die Methoden zur Vergoldung auf nassem Wege, wie sie Hr. Elkington in Frankreich und England ausübt, und fand, daß dieses Verfahren in den meisten Fällen die Queksilbervergoldung nicht ersezt; man kann nämlich auf diese Art nur eine so geringe Quantität Gold auftragen, daß die |128| beste Vergoldung nach seinem Verfahren nicht so dik ist, als die schlechteste Queksilbervergoldung werben muß.

Jede dieser Vergoldungsarten hat also ihre Mängel; die Bevollmächtigten des Hrn. Elkington selbst, welche vor die Commission gerufen wurden, konnten die ihnen geäußerten Bedenklichkeiten nicht heben.

Mittlerweile erhielt die Akademie eine Abhandlung des Hrn. v. Ruolz, worin derselbe ein Verfahren beschreibt, mittelst dessen es ihm gelang, durch Anwendung der galvanischen Säule und von Lösungen des Goldes in alkalischen Cyanverbindungen eine Vergoldung auf allen Metallen zu erzielen, welche nicht nur dauerhaft ist, sondern auch in jeder beliebigen Dike, vom zartesten Häutchen bis zu mehreren Millimeter diken Schichten bewerkstelligt werden kann. Hr. v. Ruolz dehnt sein Verfahren auf Gold, Silber, Platin und viele andere schwerer zu reducirende Metalle aus.

Diese Abhandlung und die ihr beigelegten Producte nahmen das Interesse der Commission sehr in Anspruch, als der Agent des Hrn. Elkington in Paris sich beeilte, der Akademie ein Patent desselben vorzulegen, welches in Frankreich schon einige Tage vor dem des Hrn. v. Ruolz genommen wurde. Wirklich fand die Commission zu ihrer Ueberraschung, daß dieses Patent existirte, daß es ein jenem des Hrn. v. Ruolz ähnliches Verfahren enthielt, und noch begreift sie nicht, warum dieses Patent verheimlicht wurde, welches allen früheren Einwürfen auf das Siegreichste begegnete.27)

Die Prüfung aller dieser Verfahrungsarten wurde nun aufs Genaueste vorgenommen. Unser Bericht darüber wird in drei Theile zerfallen, der erste nämlich behandelt das Verfahren auf nassem Wege, wie es Hr. Elkington im Großen treibt; der zweite das galvanische Verfahren desselben Technikers; der dritte endlich jenes des Hrn. v. Ruolz.

I. Vergoldung auf nassem Wege.

Die Vergoldung auf nassem Wege geschieht durch ein praktisch sehr einfaches Verfahren, welches sich aber der Chemiker bis jezt |129| nicht befriedigend zu erklären weiß und das eben deßhalb in der Anwendung unerklärliche Unregelmäßigkeiten darbietet.

Dieses Verfahren besteht darin, das Gold in Königswasser aufzulösen, wodurch Goldchlorid entsteht, dieses mit einer Auflösung von Kalibicarbonat in starkem Ueberschusse zu vermischen und das Ganze ziemlich lange Zeit kochen zu lassen. Man taucht hierauf in die kochende Flüssigkeit die wohl abgebrannten Gegenstände von Messing, Bronze oder Kupfer, worauf sich die Vergoldung sogleich anlegt, indem sich etwas Kupfer von dem Gegenstande auflöst und das niedergeschlagene Gold ersezt.28)

Ein englischer Chemiker, Hr. Wright, theilte in einer Note an die Akademie die Resultate der von ihm in Verbindung mit Hrn. Elkington angestellten Versuche mit, aus welchen eine befriedigendere Erklärung dieses Verfahrens als die bisherigen hervorgeht.29)

Es geht aus ihren Versuchen hervor, daß das Goldchlorid (Perchlorür) zum Vergolden nicht wohl tauglich und das Goldchlorür (Protochlorür) hiezu viel geeigneter ist. Es wird ihnen hiedurch erklärlich, warum das Chlorid lange mit Kali-Bicarbonat gekocht werden muß, indem durch dieses fortgesezte Kochen das Chlorid, wenn auch langsam und schwierig, auf die niedere Stufe übergeht. Die Flüssigkeit nimmt dabei eine grünliche Farbe an. Aber auch die Wahl des Kalibicarbonats hat großen Einfluß auf das Resultat. Dieses Salz enthält beinahe immer Spuren organischer Substanzen, welche das Chlorid zu Chlorür reduciren können. Ist dieses Bicarbonat zu rein und fehlen diese organischen Substanzen, so gelingt die Operation nur schwierig, während das Vorhandenseyn derselben sie leicht ausführbar macht. Uebrigens können schweflige Säure, Kleesäure, Sauerkleesalz und noch viele andere organische oder mineralische Substanzen dieß bezweken und ohne allen Anstand der Flüssigkeit nach und nach zugesezt werden, bis das Gold völlig auf die niedrigere Chlorverbindung gebracht ist.

Die Commission ist in Folge ihrer eigenen Versuche geneigt, die Ansicht der HHrn. Wright und Elkington für gegründet zu halten. Sie betrachtet daher die zum Vergolden auf nassem Wege angewandte Flüssigkeit hauptsächlich als eine Verbindung von Goldchlorür und Chlorkalium, aufgelöst in einer mit Kalicarbonat und |130| selbst-Bicarbonat stark beladenen Flüssigkeit. Es versteht sich, daß man die Flüssigkeit auch als in Kali aufgelöstes Goldoxydul (Protoxyd) betrachten könnte, wo dann alles Chlor im Zustande von Chlorkalium gedacht werden müßte.

Würde die Erfahrung in Zukunft darthun, daß die Metalle besser niedergeschlagen werden, wenn man ihre Auflösungen in demselben Sättigungszustande nimmt, wie das Salz, welches an ihre Stelle treten soll, so wäre die Beobachtung der HHrn. Wright und Elkington von Wichtigkeit. Sie glauben wirklich, daß man, um das Gelingen der Vergoldung auf nassem Wege zu sichern, da das sich erzeugende Kupferchlorid ein Chlorid mit 2 Atomen Chlor ist, auch ein Goldchlorür mit 2 Atomen Chlor, nicht aber ein Chlorid mit 3 Atomen anwenden müsse, wie dieß beim Goldchlorid (Perchlorür) der Fall ist.

Um übrigens den wahren Werth der Vergoldung auf nassem Wege für die Praxis beurtheilen zu können, brauchen wir nur die Analysen verschiedener sowohl mittelst Queksilbers als auf nassem Wege vergoldeter und von Hrn. d'Arcet im Laboratorium der Münze probirter Platten anzuführen. Platten von der im Handel unter dem Namen Bronze bekannten Legirung wurden mehreren Fabrikanten zugestellt, welche ihre Vergoldung übernahmen. Sie suchten die stärkste und die schwächste Vergoldung zu erzielen, sich jedoch innerhalb der Gränzen der Praxis zu halten.

Folgende Resultate wurden bei 1 Quadratdecimeter großen Platten erhalten:

Quantität des Goldes auf dem Quadratdecimeter bei der Queksilbervergoldung

Textabbildung Bd. 83, S. 130

Die Menge des Goldes in beiden Fällen wechselt demnach in einem Verhältniß von 100 : 16,5 oder stark 6 : 1.

Auf nassem Wege nun wurden folgende Resultate erhalten:

Quantität des Goldes auf dem Quadratdecimeter bei der Vergoldung auf nassem Wege

Textabbildung Bd. 83, S. 130

Da nun die beste Vergoldung auf nassem Wege 0,0422 Gold auf dem Quadratdecimeter anlegte und bei der ärmsten Queksilbervergoldung |131| 0,0428, so ergibt sich, daß die Vergoldung auf nassem Wege im glüklichsten Fall den Grad der Dike kaum erreicht, welchen die schlechteste Queksilbervergoldung erreichen muß.

Es sind dieß daher zwei verschiedene Industriezweige, wovon einer den anderen nicht ersezen kann.

II. Galvanisches Verfahren des Hrn. Elkington.

Da dieses Verfahren ziemlich einfach und die Beschreibung desselben nicht sehr lang ist, werden wir anderswo den Text des Patentes mittheilen; hier genügt ein Auszug daraus.

Hr. Elkington nimmt 31,25 Gramme in Oxyd verwandeltes Gold, 500 Gramme blausaures Kali und 4 Liter Wasser, läßt das Ganze eine halbe Stunde lang kochen, worauf die Flüssigkeit zum Gebrauch schon tauglich ist. Siedend vergoldet sie sehr schnell, kalt langsamer. In beiden Fällen werben die beiden Pole einer Volta'schen Säule mit constantem Strome hineingeleitet, indem man den zu vergoldenden Gegenstand an dem negativen Pole aufhängt, wohin sich das Metall der Auflösung begibt.

In Hrn. Elkington's Patent konnte das ohne weitere Erklärung angewandte Wort blausaures Kali einigen Zweifel übrig lassen, da die Chemiker dreierlei blausaures Kali kennen, das einfache Cyankalium, das gelbe eisenhaltige (Blutlaugensalz) und das rothe. Hrn. Elkington's Bevollmächtigter hierum befragt, erklärte, daß im Patent das einfache, das Cyankalium, gemeint sey, welches er wirklich auch anwandte, als er sein Verfahren vor uns ausführte.

Bei den Versuchen, welche wir mit dem Elkington'schen Verfahren anstellten, vergoldeten wir Messing, Kupfer und Silber.

Ein silberner Dessertlöffel mit der auf 60° C. erwärmten Flüssigkeit behandelt, erhält rasch eine regelmäßige Vergoldung; kaum eingetaucht, war er schon mit Gold bedekt. Jede Minute sezten sich ungefähr 5 Centigramme Gold darauf ab. Als wir nach sechs aufeinander folgenden Wägungen fanden, daß die Quantität in gleichlanger Zeit immer dieselbe war, sezten wir diesen Versuch nicht mehr länger fort.

Man kann also die Dike der Goldschicht nach Belieben verstärken und sie nach der Dauer der Eintauchung bemessen.

Aber das reine Cyankalium ist ein kostspieliges Salz, welches sich schwer in Auflösung aufbewahren läßt und dessen Anwendung bei der Fabrication allerlei Hindernisse fände; es ist auch zu bezweifeln, daß die Vergoldung durch dasselbe wohlfeiler zu stehen käme, als die gegenwärtige mittelst Queksilbers.

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III. Galvanisches Verfahren des Hrn. v. Ruolz, um eine große Anzahl von Metallen auf andere Metalle aufzutragen.

Wie wir oben schon erwähnten, nahm Hr. v. Ruolz, während Hr. Elkington um einen Zusaz zu seinen Patenten (in Frankreich) nachsuchte, seinerseits ein Erfindungspatent für denselben Gegenstand. Das Verbesserungspatent des Hrn. Elkington ist vom 8. Decbr. 1840; jenes des Hrn. v. Ruolz vom 19. Decbr. Es geht aus Allem hervor, daß Hr. v. Ruolz seine Sache betrieb, ohne von Hrn. Elkington's Methode Kenntniß zu haben; übrigens ist sein Verfahren auch jezt noch von dem des englischen Technikers sehr verschieden. Wir lassen diese Patentfragen, deren Prüfung uns nicht zusteht, bei Seite, und halten uns bloß an die wissenschaftliche Erörterung des Gegenstandes; in dieser Hinsicht haben wir der Akademie folgende merkwürdige Resultate über das v. Ruolz'sche Verfahren vorzulegen.

Vergoldung. — Zum Austragen des Goldes wendet Hr. v. Ruolz, wie die HHrn. de la Rive und Elkington, die Volta'sche Säule an; er versuchte dieß aber mit so vielerlei Goldlösungen, daß es ihm ein Leichtes wurde, minder kostspielige und passendere auszufinden, als die von Hrn. Elkington angewandte.

So bediente er sich: l) in einfachem Cyankalium aufgelösten Cyangoldes; 2) in gelbem Cyaneisenkalium aufgelösten Cyangoldes; 3) in rothem Cyaneisenkalium aufgelösten Cyangoldes; 4) in denselben Cyanverbindungen aufgelösten Chlorgoldes; 5) in kohlensaurem Natron30) aufgelösten Goldchlorid-Chlornatriums; 6) in neutralem Schwefelkalium aufgelösten Schwefelgoldes.

Die Chemiker werden sich, wenn sie von allen diesen Verfahrungsweisen vernehmen, verwundern, daß die lezte, jene mit Schwefelverbindungen, die tauglichste ist und daß sie zum Vergolden der Metalle, wie der Bronze und des Messings, angewandt (welche bekanntlich für den Schwefel sehr empfindlich sind), herrlich gelingt und die schönste Vergoldung vom reinsten Tone gibt.

Uebrigens gelingen alle diese Verfahrungsarten gut, besonders aber gestatten die drei lezten, alle im Handel gangbaren Metalle zu vergolden. — So kann man Platin auf der ganzen Oberfläche oder auch nur auf gewissen Theilen vergolden und also Goldzeichnungen auf Platingrund erzielen.

Das Silber vergoldet sich so leicht, so regelmäßig und mit so |133| reinen und schönen Farben, daß zu vermuthen ist, es werde in Zukunft alles Vermeil auf diese Weise dargestellt werden. Die Dike der Goldschicht und sogar die Farbe des Goldes hat man ganz in der Gewalt. Auf einem und demselben Stük kann matt und polirt gemengt werden. Endlich können mit gleicher Leichtigkeit große Stüke, flache und erhabene, hohle oder gravirte Stüke und die zartesten Filigranarbeiten vergoldet werden. Die der Akademie vorgelegten Proben entheben uns in dieser Hinsicht aller näheren Angaben.

Alles hier vom Silber Gesagte gilt auch vom Kupfer, Messing und der Bronze. Nichts ist leichter und regelmäßiger als das Vergolden der verschiedenen Gegenstände, welche für den Handel von diesen drei Metallen fabricirt werden. Bald bildet das in äußerst dünnen Häutchen aufgetragene Gold bloß einen zum Schuze der Gegenstände vor Oxydation dienenden Firniß, bald dient er in dikeren Schichten aufgetragen auch noch, um der Reibung und Abnüzung zu widerstehen. Durch einen sehr einfachen Kunstgriff kann man die Dike der Goldschicht auch wechseln lassen, sie da überall dünn lassen, wo nur die Einwirkung der Luft zu verhüten, dort hingegen dik werden lassen, wo die Abnüzung durch Reibung zu befürchten ist. Die Bijouterie wird aus diesem Verfahren großen Nuzen ziehen, aber auch der Wissenschaft werden diese Vortheile zu gut kommen. Nichts hindert uns in Zukunft alle jene messingenen Instrumente in unsern Laboratorien, welche so schnell verderben, zu vergolden, uns vergoldete Röhren, Schalen, Tiegel aus Messing etc. zu verschaffen, statt der manchmal nöthigen goldenen Gefäße, welche doch kein Chemiker gegenwärtig besizt.

Unter den auf dem Bureau der Akademie deponirten Stüken befindet sich wirklich eine vergoldete Messingschale, welche kochender Salpetersäure aufs Vollkommenste widerstand.

Das Argentan (Pakfong) nimmt durch dieses Verfahren die Vergoldung sehr gut an und die schon ziemlich verbreiteten, nicht ganz gefahrlosen Argentan-Besteke können also leicht in Vermeil verwandelt werden.

Auch Stahl und Eisen lassen sich mittelst dieses Verfahrens gut und solid vergolden; nur müssen sie vorher mit einer Kupferhaut überzogen werden. Dessertmesser, Laboratoriumsgeräthe, chirurgische Instrumente, Waffen, Brillengestelle und eine Menge anderer Gegenstände von Stahl und Eisen können leicht und wohlfeil mit diesem Goldfirniß überzogen werden. Viele Gegenstände dieser Art wurden im Handel sehr beifällig aufgenommen. Auch haben wir uns überzeugt, daß die vergoldeten Messer sich recht gut für den gewöhnlichen Gebrauch eignen, wenn die Goldschicht nur etwas dik ist.

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Mit dem Zinn hat Hr. v. Ruolz sehr interessante Versuche angestellt. Er fand, daß es für sich allein nicht gut zu vergolden ist, daß es aber, nachdem man es mittelst der Säule und einer Kupferlösung zuvor mit einem höchst zarten Kupferhäutchen überzogen hat, sich so eben leicht vergoldet, wie das Silber. Das Zinnvermeil ist sogar so schön, daß dieser neue Artikel gewiß guten Absaz erhalten wird, obwohl wir auch bemerken müssen, daß man wegen des hohen Preises des Goldes nicht leicht auf Zinnbesteke eine Goldschicht wird auftragen können, welche für die Dauer auch dik genug ist, ohne den Preis zu sehr zu erhöhen.

Die Commission legte großen Werth darauf, sich genau über das Detail der Operation, mittelst welcher man das Gold auf die verschiedenen Metalle aufträgt, zu unterrichten. Es fragt sich hiebei, kann man wirklich die Dike der Goldschicht nach Belieben verstärken, so daß dasselbe oder noch mehr damit erreicht wird, als mit der Queksilbervergoldung? Sezt sich ferner das Metall regelmäßig oder auf veränderliche Weise an? Welchen Antheil hat die Temperatur der Flüssigkeit, ihre Concentration, die Anzahl der Elemente der Volta'schen Säule, die Art der angewandten Metalle dabei? Ohne auf die Erschöpfung dieser Fragen Anspruch zu machen, wie sie nach längeren Untersuchungen erst stattfinden kann, wollte die Commission hier nur das auf das Praktische Bezügliche zunächst ermitteln.

Die Fällung des Goldes findet regelmäßig statt und steht genau im Verhältniß zur Zeit der Eintauchung, ein schäzbarer Umstand, welcher die Dike der Vergoldung nach der Dauer der Operation zu beurtheilen und sie beliebig abzuändern gestattet. Um dieß zu beweisen, brauchen wir hier nur einige unserer Versuche anzuführen.

Man operirte mit einer Auflösung von 1 Gramm trokenen Chlorgolds in 100 Grammen Wasser, welches 10 Gramme gelbes Cyaneisenkalium (Blutlaugensalz) enthielt.

Die erregende Flüssigkeit der Volta'schen Säule bestand aus einer Auflösung von schwefelsaurem Kupfer und Kochsalz von 10° Baumé; man benuzte 6 Plattenpaare, jedes von 2 Decimeter Seitenlänge.

Der Versuch wurde zuerst mit polirten Silberplatten von 5 Centimeter Seitenlänge angestellt. Die zu vergoldende Oberfläche betrug daher 50 Quadratcentimeter.

Temperatur der Flüssigkeit, 60° C.

Abgeseztes Gold.
Erste Eintauchung, 2 Minuten 0,063 Gramme.
Zweite deßgl. 0,063
Dritte deßgl. 0,063
————————
im Mittel 0,065 Gramme.
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Temperatur der Flüssigkeit, 35° C.

Abgeseztes Gold.
Erste Eintauchung, 2 Minuten 0,028 Gramme.
Zweite deßgl. 0,028
Dritte deßgl. 0,030
Vierte deßgl. 0,029
Fünfte deßgl. 0,027
Sechste deßgl. 0,029
Siebente deßgl. 0,030
Achte deßgl. 0,030
Neunte deßgl. 0,029
Zehnte deßgl. 0,028
Eilfte deßgl. 0,029
Zwölfte deßgl. 0,027
—————————
im Mittel 0,0296 Gramme.

Temperatur der Flüssigkeit, 15° C.

Abgeseztes Gold.
Erste Eintauchung, 2 Minuten 0,009 Gramme.
Zweite deßgl. 0,013
Dritte deßgl. 0,014
Vierte deßgl. 0,014
Fünfte deßgl. 0,013
–––––––––––––––
im Mittel 0,0126 Gramme.

Man sieht, daß diese Zahlen ganz regelmäßig sind; die Differenzen sind wohl mehr der Unsicherheit der Versuche und der Wägungen, als dem Verfahren selbst zuzuschreiben. Den Einfluß der Temperatur betreffend, so ist dieser klar ersichtlich, indem die Schnelligkeit der Absezung mit der Temperatur der Auflösung bedeutend zunimmt.

Die Natur des zu vergoldenden Metalls ist wahrscheinlich von sehr unbedeutendem Einfluß, wenn es nur ein guter Leiter ist. Dieß scheint wenigstens aus folgendem Versuche hervorzugehen, und wird noch durch andere Beobachtungen bestätigt.

Es wurde eine Messingplatte von 5 Centimeter Seitenlänge mit denselben Volta'schen Elementen derselben Flüssigkeit und unter genau gleichen Temperaturverhältnissen, wie obige Silberplatte vergoldet, wobei das Gewicht des abgesezten Goldes genau dasselbe war, wie man aus Folgendem ersieht:

Temperatur der Flüssigkeit, 15° C.

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Abgeseztes Gold.
Erste Eintauchung 0,010 Gramme.
Zweite 0,013
Dritte 0,012
Vierte 0,012
Fünfte 0,013
Sechste 0,012
––––––––––––––––––
im Mittel 0,012 Gramme.

Wir haben bei solchen Versuchen bemerkt, daß die erste Eintauchung oft minder wirksam war als die folgenden. Dieser Umstand erklärt sich durch die Schwierigkeit, das Metall so rein zu puzen, daß es sich sogleich auf der ganzen Oberfläche benezen kann. Ist diese aber einmal besiegt, so verschwindet der Fehler für die folgenden Proben. Indessen fragt es sich doch noch, ob an dieser Eigenthümlichkeit nicht ein gewisser Widerstand von Seiten eines Metalls sich auf ein anderes Metall abzusezen Ursache ist, welcher Widerstand aufhören muß, wenn es sich nur auf sich selbst absezen soll. Bei vielen Versuchen nämlich, wo sich das Gold auf vergoldete Platten absezte, war das Gewicht des Abgesezten in einer gewissen Zeit immer dasselbe, während bei der ersten Eintauchung, wo Gold sich auf Silber oder Bronze absezen sollte, das Gewicht des Abgelagerten geringer war.

Versilberung. — Alles, was wir über das Auftragen des Goldes sagten, gilt auch für das Silber. Hrn. v. Ruolz ist es mittelst in Cyankalium aufgelösten Cyansilbers gelungen, das Silber mit aller Leichtigkeit aufzutragen.

Das Silber kann bei Luxusgegenständen auf Gold und Platin aufgetragen werden. Auch ist es recht gut auf Messing, Bronze und Kupfer aufzutragen, wo es dann die plattirte Waare ersezt.

Zinn, Eisen, Stahl können auf diese Art ebenfalls leicht versilbert werden. Die Versilberung des Kupfers und Messings ist so leicht, daß sie alle anderen Arten der Versilberung und in vielen Fällen selbst die Plattirung ersezen kann. Das Silber läßt sich dabei entweder in ganz dünnen Häutchen auftragen, um Quincaillerie-Gegenstände vor Oxydation zu schüzen, oder in beliebig diken Schichten, so daß es der Abnüzung widersteht. Leztere Anwendung hat die Commission am meisten beschäftigt.

Eine versilberte Messingschale kann eine silberne Schale in chemischen Laboratorien bis zum Schmelzen des Kalihydrats vertreten; welcher Versuch jedoch nicht zu oft damit wiederholt werden darf, weil das Silber sich in Kali auflöst. Es ist daher von Interesse zu wissen, wie weit sich die Anwendung dieses neuen Verfahrens zur |137| Conservirung von Waagen, physikalischen Instrumenten, zur Beschüzung unserer Hausgeräthe, der Utensilien des Zukerbäkers und Apothekers, zur Bereitung von Nahrungsmitteln und saurer Arzneikörper ausdehnen läßt.

Das Silber läßt sich sehr gut auf Zinn auftragen. Es wird hiedurch auf eine wohlfeile Weise der unangenehme Geruch der Zinntischgeräthe vermieden, wobei dieselben überdieß das Ansehen und alle äußeren Eigenschaften silberner Geräthe erhalten. Ohne Zweifel wäre es aber sehr wünschenswerth, wenn man solche Gegenstände anstatt aus Zinn, aus einem anderen wohlfeileren und festeren Metall verfertigen könnte.

Dazu eignet sich offenbar Eisen, und selbst Gußeisen. Diese Metalle, zu Tischgeräthen verarbeitet und mit einer Schicht Silbers überzogen, würden in Frankreich durch ihre Wohlfeilheit Geräthe in allgemeinen Gebrauch bringen, welche in England schon eingeführt sind. In der That werden zu Birmingham durch ein anderes theureres und viel unvollkommneres Verfahren viele Tischgeräthe von versilbertem Eisen fabricirt, deren Gebrauch in England in den meisten Familien eingeführt ist. Erfahrung hat man also schon darüber, und die Commission sah mit wahrem Interesse, daß das v. Ruolz'sche Verfahren eine gleichmäßige und fehlerfreie Versilberung auf Schmiedeisen, Stahl und Gußeisen liefert, wie dieß die der Akademie vorgelegten Gegenstände beweisen.

So leicht sich auch das Zinn versilbern läßt, so ist es dem wahren Nuzen des Consumenten doch entsprechender, Tischgeräthe von versilbertem Schmied- oder Gußeisen zu verfertigen, und das versilberte Zinn zu Gegenständen zu verwenden, welche nicht so häufig gebraucht werden, und namentlich zu solchen, welche für den Guß schwierig zu formen sind.

Das Silber verhält sich bei seiner Reduction aus den Cyanmetalllösungen wie das Gold, wenigstens nach folgenden Versuchen zu schließen, wozu man sich derselben Säule wie beim Gold bediente, die ebenso geladen war und sich auch in den nämlichen Temperaturverhältnissen befand, wobei man aber statt sechs nur vier Elemente anwandte.

Die zum Versilbern benuzte Flüssigkeit bestand aus 1 Gramm Cyansilber in 100 Grammen Wassers aufgelöst, welches 10 Gramme gelben Cyaneisenkaliums (Blutlaugensalz) enthielt.

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Temperatur der Flüssigkeit, 45° C. — Kupferplatte von 5 Centimeter Seitenlänge.

Abgeseztes Silber.
Erste Eintauchung 0,007 Gramme.
Zweite 0,013
Dritte 0,012
Vierte 0,013
Fünfte 0,013
Sechste 0,013
Siebente 0,012
Achte 0,011
Neunte 0,010
Zehnte 0,010
———————————————
Mittlere Zahl 0,0114 Gramme.

Temperatur der Flüssigkeit, 30° C. — Kupferplatte von 5 Centimeter Seitenlänge.

Abgeseztes Silber.
Erste Eintauchung 0,0055 Gramme.
Zweite 0,0065
Dritte 0,006
Vierte 0,007
————————————————
Mittlere Zahl 0,0083 Gramme.

Temperatur der Flüssigkeit, 30° C. — Messingplatte von 5 Centimeter Seitenlänge.

Abgeseztes Silber.
Erste Eintauchung 0,018 Gramme.
Zweite 0,007
Dritte 0,007
Vierte 0,007
Fünfte 0,009
Sechste 0,008
Siebente 0,008
Achte 0,008
—————————————————
Mittlere Zahl 0,0077 Gramme.

Das Silber sezt sich also wie das Gold regelmäßig in einer der Dauer der Eintauchung entsprechenden Menge ab, ohne daß die Natur des zu versilbernden Metalls einen merklichen Einfluß hat. Ein solcher zeigt sich kaum, außer bei der ersten Eintauchung, verschwindet aber bei den folgenden.

Wie übrigens zu erwarten war, findet die Făllung des Silbers etwas langsamer als die des Goldes statt.

Verplatinirung. — Der Analogie nach, welche in vieler Hinsicht zwischen dem Golde und dem Platin besteht, sollte man glauben, daß das Platin sich eben so leicht wie das Gold auf die erwähnten verschiedenen Metalle anlegt. Dieß ist aber nicht der |139| Fall. Man müßte z. B. mit den Cyanmetalllösungen, um gleiche Diken zu erhalten, den Versuch beim Platin 100- bis 200mal länger dauern lassen, als bei Silber und Gold.

Benuzt man aber Doppelchlorplatinkalium, in Aezkali aufgelöst, so kann man damit eben so leicht und schnell verplatiniren, als vergolden und versilbern.

Die Chemiker können sich also auf diese Art leicht große verplatinirte Messingschalen verschaffen. Die Waffenverfertiger können dieses Verfahren auf verschiedene Weise benuzen, um die oxydirbaren oder von schwefligen Ausdünstungen anlaufenden Metalle, welche zur Waffenfabrication gebraucht werden, zu präserviren.

Die Bijouterie kann das Platin zu ihren Verzierungen anwenden.

In der Uhrmacherei bietet das Verplatiniren ein herrliches Mittel dar, um diejenigen Theile, deren Oxydation am meisten zu fürchten ist, mit einem sehr dauerhaften Firniß zu überziehen.

Da das Platin zu diesen Zweken aus der rohen Lösung des Platinerzes gewonnen werden kann und die außer dem Platin darin enthaltenen Metalle ohne Einfluß sind, so kostet das Platin in diesem Falle kaum so viel als das Silber, indem es der Erfahrung nach bei der halben Dike eben so gut schüzt.

Die Fabrikanten chemischer Producte werden ohne Zweifel häufig Gelegenheit haben, das Platin in dieser neuen Form zu benuzen; es wäre z. V. sehr zu wünschen, daß die Platinretorten zum Concentriren der Schwefelsäure durch verplatinte Eisenretorten ersezt werden könnten. Viele Fabriken, wo sich der Gebrauch gläserner Retorten erhalten hat, würden diese ohne Zweifel aufgeben und die Gesundheit und das Leben ihrer Arbeiter nicht so der Gefahr aussezen, wenn die Platingeräthschaften weniger kostspielig wären.

Die Apotheker werden nicht ermangeln, diese neue Anwendung des Platins für viele Geräthschaften zu benuzen.

Um einen gehörigen Begriff von den Schwierigkeiten zu geben, auf welche man bei diesem Verfahren durch die Beschaffenheit der angewandten Auflösungen stoßen kann, theilen wir die Resultate einiger Versuche mit.

Man benuzte bei denselben sechs Elemente der nämlichen Säule, wie bei der Vergoldung; sie waren ebenso geladen, und die Temperaturverhältnisse waren dieselben.

Die Flüssigkeit bestand aus 1 Gramm Cyanplatin, in 100 Gr. Wasser mit 10 Grammen gelbem Cyaneisenkalium aufgelöst.

Die Temperatur betrug 80 bis 85° C., bei welcher sich vom |140| Golde wenigstens 0,030 Gramme in der Minute abgesezt hatten. Beim Platin wäre der Niederschlag in einer Minute so gering gewesen, daß er nicht hätte bemessen werden können; es mußten daher die Versuche auf wenigstens 4 Minuten ausgedehnt werden.

Messingplatte von 5 Centimeter Seitenlänge.Flüssigkeit von 85° C.
Abgeseztes Platin.
Erste Eintauchung, 4 Minuten 0,001 Gramme.
Zweite deßgl. 0,001
Dritte deßgl. 0,001

In 12 Minuten also sezten sich auf einer Platte, welche 0,378 Gramme Gold aufgenommen hätte, unter denselben Umständen nur 0,003 Gramme Platin ab. Hieraus ersieht man, wie wichtig die Beobachtung des Hrn. v. Ruolz ist, welcher, wie oben schon erwähnt wurde, fand, daß bei Anwendung einer Lösung von Chlorplatin in Aezkali die Ablagerung des Platins eben so schnell, wie die des Goldes, oder doch wenigstens wie die des Silbers erfolgt.

Wenn die Fällung des Platins nicht hätte beschleunigt werden können, so wären die Kosten, um dieses Metall aufzutragen, dadurch so erhöht worden, daß seine Anwendung sehr beschränkt geblieben wäre. Nun ist es aber sehr zu wünschen, daß der Gebrauch desselben stark und nuzbringend werde, einerseits im Interesse der Platinbergwerke, denen es bisher an Absaz fehlte, andererseits im Interesse der Consumenten, welche die mit Platin überzogenen Metalle wegen ihrer Unveränderlichkeit, ihres schönen Aussehens und der Sicherheit, womit sie zu allen Zweken angewandt werden können, schäzen müssen.

Die außerordentliche Dehnbarkeit des Goldes hat schon die Aufmerksamkeit Réaumur's und vieler Physiker nach ihm auf sich gezogen. Man könnte aber glauben, daß das Platin nicht dieselbe Eigenschaft besize, oder daß wenigstens seine Dehnbarkeit viel geringer wäre. Die Bemerkung mag daher einiges Interesse gewähren, daß man mit einem einzigen Milligramm Platin eine Oberfläche von 50 Quadratcentimeter gleichmäßig bedeken kann, was einer Dike von 1/100000 Millimeter und folglich dem zartesten Häutchen entspricht, von welchem wir uns durch directe Beobachtung eine richtige Vorstellung machen können.

Verkupferung. — Hr. v. Ruolz beschränkte sich nicht auf das Auftragen der edlen Metalle; er versuchte auch mehrere der gebräuchlichen Metalle zu verkupfern, zu verzinken und zu verbleien.

Die Verkupferung auf Eisenblech oder Gußeisen bietet ein Mittel zu einem wohlfeileren Schiffsbeschlag, wenn nämlich die Erfahrung die Erwartungen von diesem Producte bestätigt.

|141|

Jedenfalls ist es richtig, daß Geräthe aus Eisenblech, Schmiedeisen und Gußeisen durch die Verkupferung alle Eigenschaften des Kupfers in Hinsicht der Farbe, des Glanzes und des Widerstandes gegen die Einflüsse der Luft erhalten können.

Man verkupfert, wie man versilbert, nämlich mit in Cyanalkalien aufgelöstem Cyankupfer; die Fällung des Kupfers geht aber langsamer vor sich, als die der edlen Metalle. Aus dem über das Platin Gesagten ersieht man jedoch, daß die Beschaffenheit oder Zusammensezung der angewandten Auflösung dabei von großem Einfluß ist.

Mit 8 Elementen der schon beschriebenen Säule, die wie in den vorhergehenden Fällen geladen war und sich in denselben Temperaturverhältnissen befand, bekamen wir viel schwächere Niederschläge, als wenn wir mit Gold oder Silber operirt hätten.

Wir benuzten indessen eine Auflösung, welche in 100 Grammen nur 1 Gr. trokenen Cyankupfers enthielt.

Temperatur der Flüssigkeit, 30° C. — Eisenplatte von 5 Centimeter Seitenlänge.
Abgeseztes Kupfer.
Erste Eintauchung, 5 Minuten 0,0015 Gramme.
Zweite deßgl. 0,0025
Dritte deßgl. 0,0030
Vierte deßgl. 0,0030
Fünfte deßgl. 0,0020
Sechste deßgl. 0,0020
——————————
Mittlere Zahl 0,0023 Gramme.

Das Kupfer sezt sich also bei der Fällung aus seiner Cyanverbindung wie das Platin im Verhältniß von 0,001 für die Minute auf 50 Quadratcentimeter ab. Diese Langsamkeit wäre in der Praxis ein Hinderniß, welches Hr. v. Ruolz zu beseitigen trachten sollte.

Das so auf Eisen gefällte Kupfer schüzt dasselbe gegen den Rost und ertheilt den Schlosserarbeiten, Balkonen, Geländern, Gittern etc. ein schönes Ansehen.

Außerdem kann es, wie wir uns überzeugt haben, auch dienen, um das Eisen mit einem Messingüberzuge zu versehen; man braucht nämlich nur auf das Eisen Kupfer und Zink niederzuschlagen und dann den Gegenstand in Kohlenpulver bis zum Rothglühen zu erhizen, wobei sich Messing erzeugt. Wenn man übrigens die Feuerungskosten, welche leztere Operation erfordert, einmal aufwenden will, kann man auch eben so leicht die Legirungen selbst auf die Metalle sich absezen lassen. Hr. v. Ruolz hat die Sache von dieser Seite noch nicht betrachtet.

Verbleien. — Läßt man die Volta'sche Säule auf die Lösung |142| des Bleioxydes in Kali wirken, so kann man Eisen und überhaupt alle Metalle mit einem Bleiüberzug versehen.

Für die Fabrication chemischer Producte läßt sich diese Entdekung benuzen, um innen verbleite Kessel aus Eisenblech zu erhalten, welche die massiven bleiernen Kessel ersezen können. Es gibt übrigens wenig Fälle, wo das Blei wegen seiner selbst den Vorzug vor anderen Metallen verdient, es sey denn wegen seines niederen Preises und seiner leichten Behandlung.

Verzinnung. — Das neue Verfahren bietet ein leichtes und schnelles Mittel dar, Kupfer, Bronze, Messing, Stabeisen und sogar Gußeisen kalt zu verzinnen.

Uebrigens bedienen sich die Arbeiter, welche die Steknadeln verzinnen, schon seit langer Zeit, ohne es zu wissen, in der That eines galvanischen Verfahrens, indem sie die Nadeln, gekörntes Zinn und mit Weinstein beladenes Wasser zusammenbringen. Die beiden Metalle bilden eine wahre Säule, deren negativer Pol, nämlich die Nadeln, das Zinn in dem Maaße anzieht, als es sich auflöst, und sich verzinnt, indem er dessen Fällung veranlaßt.

Die Verzinnung des Eisens und des Zinks wäre nach diesem Verfahren unmöglich; man müßte nothwendig eine von den angewandten Metallen unabhängige Volta'sche Säule zu Hülfe nehmen.

Beim Kupfer und anderen dem Zinn gegenüber negativen Metallen kann man mit dem Zinn selbst und dem zu verzinnenden Metall eine galvanische Kette bilden und sich des Weinsteins bedienen, um das Zinn aufzulösen, wie dieß beim Verzinnen der Nadeln geschieht, oder nach Böttger's Vorschlags31) einer Lösung von Zinnoxyd in Kali.

Verkobalten; Vernikeln. — Die Akademie wird nicht ohne Interesse unter den vorgelegten Proben die mit Nikel und Kobalt überzogenen Gegenstände wahrnehmen.

Das Kobalt, dessen Farbe jener des Platins sehr nahe kommt, wurde zum Ueberziehen kupferner Musikinstrumente angewandt, wozu es einen dem Auge angenehmen, dauerhaften und nicht sehr theuren metallischen Firniß liefert. Doch scheinen nach Allem das Platin, das Gold oder das Silber den Vorzug zu verdienen. Das Kobalt kann jedoch immerhin als Mittel zum Abwechseln in der Farbe benuzt werden.

Die Erfahrung hat übrigens nachgewiesen, daß durch das derartige Verändern der Oberfläche tönender Instrumente und durch das Ueberziehen des Metalls, woraus sie bestehen, mit einem anderen, |143| ihre Eigenschaften in musikalischer Hinsicht gar nicht verändert werden. Das geübteste Ohr findet keinen Unterschied.

Das Nikel wurde vorzüglich bei Schlosser- und Sattlerarbeiten versucht; da es nicht theuer ist, nicht viel davon erfordert wird und es der Luft ziemlich gut widersteht, so bemerken wir, daß dieses Metall sich sehr gut auf Eisen anlegt, was eine wichtige Anwendung werden kann für sorgfältig gearbeitete Schlösser, und vorzüglich für die Großuhrmacherei, und sogar für viele Maschinentheile, welche man gegen den Einfluß der Luft schüzen will, ohne sie oft einzufetten.

Verzinkung. — Unter den Verfahrungsweisen des Hrn. v. Ruolz haben diejenigen zur Verzinkung der Metalle und namentlich des Eisens das Interesse der Commission sehr in Anspruch genommen.

Das verzinkte Eisen erhält die Fähigkeit, den oxydirenden Einwirkungen der Luft, insbesondere der feuchten, so wie des Wassers, zu widerstehen. Das Zink, welches oxydirbarer ist, als das Eisen, schüzt wirklich lezteres Metall vor Oxydation, und oxydirt sich selbst beinahe gar nicht dabei; denn wenn es einmal mit einer Schicht Suboxyd überzogen ist, hört alle weitere Veränderung auf.

Bei den meisten von Hrn. v. Ruolz versuchten Anwendungen ist das abgelagerte Metall dem überzogenen Metall gegenüber in negativem Zustande. Aller Schuz, welchen der Metallfirniß in einem solchen Falle gewährt, beruht auf seinem unversehrten Zusammenhang, denn wenn er nur an irgend einem Punkte verlezt ist, so daß die feuchte Luft bis zum innern Metall dringen kann, so wird die Schicht auf der Oberfläche, weit entfernt als Schuzmittel zu dienen, vielmehr ein Beförderungsmittel der Oxydation.

Das auf Eisen aufgetragene Zink beschüzt jenes daher doppelt; so lange es unverlezt ist, als Firniß, und nachdem es verlezt ist, durch galvanische Wirkung. Diese Eigenthümlichkeit erklärt den Erfolg des verzinkten Eisens in allen jenen Fällen, wo es in der Kälte angewandt und nicht seine ganze Zähigkeit gegen den Widerstand in Anspruch genommen wurde.

Das verzinkte Eisen soll im Allgemeinen nicht als Behälter für warmes Wasser angewandt werden; die galvanische Wirkung der beiden Metalle führt sehr rasch die Oxydation des Zinks herbei und das Eisen wird dadurch ebenfalls besonders rasch vom Roste angefressen. Diese Bemerkung soll die Techniker bei der Anwendung des neuen Verfahrens leiten und kann sie vor Verrechnung in allerdings seltenen, aber eben deßwegen durch die Erfahrung allein nicht erklärbaren Fällen schüzen.

Die Verzinkung des Eisens durch Eintauchen desselben in ein |144| Bad von geschmolzenem Zink hat überdieß einige Mängel. Das dabei mit dem Zink sich legirende Eisen bildet auf der Oberfläche eine sehr spröde Legirung; das Eisen verliert demnach an Zähigkeit, was übrigens doch nur bemerklich wird, wenn man feinen Eisendraht oder sehr dünnes Blech zu verzinken versucht; überdieß verliert die mit einer schwer schmelzbaren Metallschicht auf diese Art überzogene Oberfläche immer ihre Form. Man kann also mittelst dieses Verfahrens feinen Eisendraht nicht verzinken; er würde spröde und verunstaltet werden. Kanonenkugeln könnten nicht verzinkt werden; sie würden nicht kalibermäßig bleiben. Auch für Kunstgegenstände ist diese Verzinkungsart des Eisens nicht anwendbar; alle Formen würden zerstört werden.

Die Industrie, die Kriegskunst, die schönen Künste werden daher mit großem Interesse das Verfahren des Hrn. v. Ruolz aufnehmen, welchem es gelungen ist, das Eisen, den Stahl, das Gußeisen mittelst der Volta'schen Säule und einer Zinklösung auf wohlfeile Weise zu verzinken; er operirt dabei in der Kälte, folglich die Zähigkeit des Metalls berüksichtigend, und trägt nur dünne Schichten auf, wodurch die Hauptformen der Gegenstände erhalten und sogar ihre kleinsten Zeichnungen sichtbar bleiben.

Nichts hindert demnach mehr, den zu so vielen Zweken nöthigen Eisendraht zu verzinken, welcher, weit entfernt zu rosten, sich dann ohne Zweifel viele Jahre lang conserviren wird. Es können also die Drähte der Hängebrüken, die Leitdrähte der Blizableiter jezt von verzinktem Eisendraht gemacht werden. Deßgleichen die Metallgewebe zu Sieben und Sicherheitslampen. Leztere betreffend könnte sogar der Grubenarbeiter, welcher die Lampen zu puzen hat, ohne große Kosten mit allem Nöthigen versehen werden, um von Zeit zu Zeit die Verzinkung wieder herzustellen, ohne die Lampe auseinander zu nehmen.

Alle Maschinentheile, welche zur warmen Verzinkung entweder zu groß oder zu klein sind, werden auf nassem Wege leicht verzinkt werden können.

Das dünnste Eisenblech kann diese Ausrüstung empfangen, ohne spröde zu werden, so daß man auch Dachplatten von verzinktem Blech fabriciren kann, welche sehr wohlfeil zu stehen kommen.

Die Commission überzeugte sich, daß man das Gußeisen und insbesondere die Stükkugeln verzinken kann; sie wußte, daß an dieser Anwendung dem Kriegsministerium, vorzüglich aber dem Marineministerium sehr gelegen ist; denn die Kugeln rosten so schnell auf dem Meere, daß ihre Dimensionen sehr bald auf eine der Richtigkeit |145| des Schusses sowohl, als der Dauerhaftigkeit der Geschüzstüke schädliche Weise darunter leiden.

Endlich ist die Verzinkung des Schmied- und Gußeisens auch von großer Wichtigkeit für die Architektur und die bildenden Künste. Jedermann weiß, wie schnell die Nägel und eisernen Stangen bei Bauten sich oxydiren und daher ihre Haltbarkeit verlieren, und wie nüzlich es ist, alle diese in der Dike der Mauern zerstreuten Eisenstüke auf wohlfeile Weise zu conserviren, da sie bestimmt sind, dem Hause Festigkeit zu geben, welche hiedurch dauernd und genau berechenbar wird. So werden auch Gitter und Geländer von Gußeisen, wenn sie statt eines oft zu erneuernden Anstriches eine Verzinkung erhalten, weit besser gegen den Einfluß des Wassers und der Luft geschüzt seyn.

Vorzüglich ist es zu wünschen, daß dieses neue Verfahren zur Beschüzung der gußeisernen Statuen benuzt wird, mit welchen man in jüngster Zeit bei mehreren Monumenten den Versuch gemacht hat und wovon einige einen Ueberzug oder Anstrich erhielten, welcher weder von Dauer ist, noch einen angenehmen Anblik gewährt.

Das v. Ruolz'sche Verfahren der Verzinkung ist nicht nur bei kleinen und freien Gegenständen anwendbar, sondern könnte auch für bereits aufgestellte große Monumente benuzt werden, wobei nur einige leicht vorauszusehende Vorsichtsmaßregeln getroffen werden müßten.

Die Commission hatte nicht entfernt die Absicht, alle möglichen Anwendungen dieses neuen Verfahrens zur Verzinkung des Eisens aufzuzählen; sie beschränkte sich auf die wichtigsten, welche aber hinreichen, um die Akademie in den Stand zu sezen, das durch die Arbeiten des Hrn. v. Ruolz eröffnete Feld zu übersehen.

Ehe wir diesen Gegenstand verlassen, wollen wir noch erinnern, daß es einerseits Hrn. Sorel und andererseits Hrn. Perrot schon gelang, das Eisen mittelst der Volta'schen Säule mit einer Zinkschicht zu überziehen, daß sie sich aber hiezu anderer Flüssigkeiten bedienten, als jener, denen Hr. v. Ruolz den Vorzug gab und durch welche er den Zwek mit geringen Kosten erreichte, was hier die Hauptsache ist.

Die Commission der franz. Akademie zur Prüfung dieser Vergoldungsmethoden bestand aus den HHrn. Thenard, d'Arcet, Pelouze, Pelletier und dem Berichterstatter.

|127|

Es ist im polyt. Journal Bd. LXXVI. S. 297 mitgetheilt und eine Verbesserung desselben von Dr. Böttger, Bd. LXXVIII. S. 54.

A. d. R.

|128|

Von einer Commission der franz. Akademie kann man mit Recht verlangen, daß sie in einem solchen Falle auch die englische Literatur berüksichtigt; aus dem Repertory of Patent-Inventions hätte sie sich überzeugen können, daß Elkington's Patent auf seine galvanische Vergoldungsmethode (mitgetheilt im polytechn. Journal Bd. LXXXII. S. 377) in England schon am 25. März 1840 ertheilt wurde; hienach hätte es ihr freilich sehr wahrscheinlich werden müssen, daß Hr. v. Ruolz in Paris, wo Elkington's Verfahren im Großen angewandt wurde, von demselben Kenntniß erhielt und seine Verdienste sich folglich auf die vielseitige Ausbeutung und Anwendung des von Elkington aufgestellten Princips reduciren.

A. d. R.

|129|

Die Beschreibung dieses von Elkington entdekten Verfahrens findet man im polyt. Journal Bd. LXV. S. 42 und die Versuche des Hrn. Professor Schubarth über diese Vergoldungsmethode Bd. LXVI. S. 126.

A. d. R.

|129|

Polyt. Journal Bd. LXXXII. S. 122; man vergl. auch Péligot's Bemerkungen in demselben Bande S. 371.

A. d. R.

|132|

Das analoge Kalisalz taugt nicht hiezu.

|142|

Polyt. Journal Bd. LXXXII. S. 77.

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