Titel: Anwendung des galvanoplastischen Verfahrens zur wohlfeilen Verfertigung graduirter Meßinstrumente.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1842, Band 83, Nr. LXXXIX./Miszelle 1 (S. 487–488)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj083/mi083089_1

Anwendung des galvanoplastischen Verfahrens zur wohlfeilen Verfertigung graduirter Meßinstrumente.

Hr. Peyré, Professor an der Normalschule in Versailles, bemerkt hierüber:

Das Jacobi'sche Verfahren gibt ein sehr einfaches Mittel an die Hand, sich eingetheilte Lineale und andere mathematische Instrumente zu verschaffen und die Anwendung desselben hiezu kann daher den Verfertigern präciser Instrumente nicht gleichgültig seyn. Man braucht sich nur ein für allemal ein vollkommen gutes Mustermaaß anzuschaffen, um beinahe ohne alle Arbeit eine unendliche Zahl hinfichtlich der Graduirung mathematisch gleicher Instrumente zu verfertigen. Ich bediene mich hiezu eines einfachen Blumentopfs, dessen Loch ich mit Wachs verstopfe. Er enthält die Lösung des schwefelsauren Kupfers und wird in ein Gefäß gestellt, worin sich das angesäuerte Wasser und eine Zinktafel befindet. An diese Tafel befestige ich das eine Ende eines Kupferdrahts, dessen anderes Ende in |488| einen Haken umgebogen ist; dieser leztere taucht in die Lösung des Kupfersalzes und ich hänge an denselben den zur Aufnahme des galvanischen Kupferniederschlags präparirten Maaßstab. Das zu diesem Versuch angewandte Modell blieb ganz unversehrt. Der Abguß kostete nicht mehr als 25 Centimes und könnte noch wohlfeiler gestellt werden. (Comptes rendus 1842, 1er semest., No. 2.)

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