Titel: Zwekmäßige Benuzung des Steinkohlenkleins.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1842, Band 84, Nr. XXVI./Miszelle 8 (S. 160)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj084/mi084026_8

Zwekmäßige Benuzung des Steinkohlenkleins.

Seitdem Weschniakoff mit seinem Carbolein (polyt. Journal Bd. LXXX. S. 463) hervorgetreten ist, wurden von verschiedenen Seiten Versuche gemacht, das Steinkohlenklein durch Zusammenkneten mit anderweitigen Stoffen als Brennmaterial zu benuzen. Als ein vorzüglich zwekmäßiges Verbindungsmittel für solches Steinkohlenklein hat Weinert bei Dresden die fetten Torfarten (Spektorf, Streichtorf) gefunden. Der Torf oder die Torfabgänge werden zu diesem Zwek mit Wasser zu einem dünnen Brei eingerührt, in diesen die Steinkohlenabgänge geschüttet und tüchtig durch einander gearbeitet und darauf das Gemenge, wenn es die erforderliche Dichtigkeit erlangt hat, in Formen zu Ziegel gestrichen oder gepreßt und diese zum Troknen aufgesezt. Solche Ziegel haben den Vortheil, in den Bestandtheilen des Torfes ein leicht anbrennendes, flammendes Material, dagegen in den eingewikelten Steinkohlenstükchen den hinreichenden Stoff für ein starkes, nachhaltendes Gluthfeuer darzubieten. Auch von den Braunkohlen lassen sich die Broken und Abgänge auf die nämliche Weise zubereiten. (Gewerbeblatt für Sachsen.)

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