Titel: Verfahren reine Benzoësäure darzustellen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1842, Band 85, Nr. XXII./Miszelle 10 (S. 80)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj085/mi085022_10

Verfahren reine Benzoësäure darzustellen.

Hr. J. B. Janssens, Apotheker in Malines, bereitet auf folgende Weise eine geruchlose, glänzend weiße und an der Luft unveränderliche Benzoesäure.

Man rührt einen Gewichtstheil gelbe, riechende Benzoësäure in acht Theile destillirten Wassers, sezt dann Aezammoniak in Ueberschuß hinzu und behandelt die erhaltene Lösung von benzoësaurem Ammoniak mit Knochenkohle, welche man vorher mit Wasser, dem etwas Salzsäure beigemischt wurde, ausgewaschen hat. Man filtrirt nun und zersezt die Lösung, worauf sich die Benzoësäure in sehr weißen Floken absezt, die man auf einem Filter abtropfen läßt und in einer hinreichenden Menge Alkohol wieder auflöst. Diese Lösung wird wieder filtrirt und mit destillirtem Wasser, worin die Säure wenig löslich ist, gefällt. Auf diese Weise wird das flüchtige Oehl, welchem die Benzoëblumen den ihnen eigenthümlichen Geruch verdanken, in der alkoholischen Flüssigkeit aufgelöst zurükgehalten. Man braucht nun die Säure bloß noch krystallisiren oder sublimiren zu lassen, um sie ganz rein und schön zu erhalten. (Journal de Chimie médicale, Mai 1842, S. 263.)

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