Titel: Zur Galvanoplastik und über sogenannte galvanoplastische Spizen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1842, Band 85, Nr. XCV./Miszelle 5 (S. 398–399)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj085/mi085095_5
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Zur Galvanoplastik und über sogenannte galvanoplastische Spizen.

Das Juliusheft des Philosophical Magazine etc. theilt S. 61 folgende, die Ablagerung auf Graphit und galvanoplastische Spizen betreffende Notizen des Hrn. Charles V. Walker mit. – Die Schwierigkeit der Reduction des Kupfers auf den von dem Leitungsdraht entferntesten Theilen der mit Graphit überzogenen Oberflächen läßt sich durch ein sehr einfaches Mittel überwinden. Man dreht einen oder mehrere Leitungsdrähte um den Hauptdraht und läßt sie an die Stellen auslaufen, wo die Reduction nicht statt fand. Der Werth dieser scheinbar unbedeutenden Mittheilung kann nur von Praktikern gewürdigt werden.

Das Material, welchem der Name galvanoplastische Spizen (electro-lace) beigelegt wurde, wird durch Absezen von Kupfer auf, vorher mit Wachs und Graphit präparirten, Nezen oder Spizen gewonnen. Sie wurden zuerst von Hrn. Phillips in Cornwallis statt der zur Construction der Grove'schen Modification der Smee'schen Batterie nöthigen Gaze dargestellt. Man wird aber leicht einsehen, daß solche Zeuge, wie Gaze und Spizen, mit Kupfer überzogen und dann versilbert oder vergoldet, auf allerlei Weise zur Verfertigung von Zierrathen angewandt werden können, wozu jezt gepreßte und durchlöcherte Kartenblätter angewandt werden.

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