Titel: [Gurney, Holzpflasterung.]
Autor: Gurney, Richard
Fundstelle: 1842, Band 86, Nr. XCVII. (S. 414–415)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj086/ar086097

XCVII. Verbesserungen in der Holzpflasterung, worauf sich Richard Gurney, Esq. zu Trevinnion in der Grafschaft Cornwall, am 25. Nov. 1841 ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem London Journal of arts. August 1842, S. 19.

Mit Abbildungen auf Tab. VIII.

Die Blöke werden, wie Fig. 27 zeigt, in der Richtung der punktirten Linie a aus Balken schief abgeschnitten. Fig. 28 zeigt einen solchen Blok.

Fig. 29 stellt einen Theil des aus solchen Blöken zusammengesezten Holzpflasters im Grundriß dar. In Folge dieser eigenthümlichen Form wird das Ende jedes Blokes von den hinteren Enden |415| zweier in der vorhergehenden Reihe befindlichen Blöke getragen, während das hintere Ende des vorhergehenden Blokes die Vorderenden der beiden in der nächstfolgenden Reihe befindlichen Blöke trägt. Die Blöke werden mit einer Mischung aus Reißblei und Gastheer, womit man die Vorderflächen und den Boden jedes Blokes bestreicht, aneinander gekittet und auf die Fig. 29 dargestellte Weise zusammengesezt. Die bestrichenen Seiten kommen mit den unbestrichenen Seiten der zu der vorhergehenden Reihe gehörigen Blöke in Berührung, und theilen ihnen einen Theil der Mischung mit, so daß nun fünf Seiten eines jeden Blokes mit der erwähnten Substanz überzogen sind. Um den Pferden einen sicheren Fußhalt zu gewähren, kann man auch noch die Oberflächen der Blöke mit einer Composition aus Asphalt und Bitumen mit etwas Sand gemengt, überziehen. Diese Masse wird mittelst Walzen oder Schlagens mit Hämmern in die Blöke hineingetrieben, nachdem diese vorher durch Behandlung mit Dämpfen zur Aufnahme der Masse vorbereitet worden sind.

Der Vortheil der in Rede stehenden Pflasterungsmethode liegt erstens in der größeren Dauerhaftigkeit, zweitens in einem sicherern Fußhalt für Pferde und andere Zugthiere, drittens in dem Umstand, daß kein Wasser in die Räume zwischen den Blöken eindringen kann.

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