Titel: Metallgemisch zu Uhrzapfenlöchern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1842, Band 86, Nr. XX./Miszelle 4 (S. 76)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj086/mi086020_4

Metallgemisch zu Uhrzapfenlöchern.

Der Uhrmacher Brennet zu London soll ein Metallgemisch für Uhrzapfenlöcher erfunden haben, welches weniger Reibung erzeugt als Edelsteine; es besteht aus 72 Theilen Gold, 44 Th. Silber, 92 Th. Kupfer und 24 Th. Palladium. Das leztere vereinigt sich sehr gut mit den übrigen Metallen und die Legirung schmilzt unter dem Schmelzpunkte des Goldes. Sie ist röthlich braun, auf dem Bruche fein wie Stahl, beinahe so hart als Schmiedeisen, aber brüchiger, nicht spröde und einer guten Politur fähig. Sie hat auf Stahl eine geringere Reibung, als Messing auf Eisen und wird von Salpetersäure kaum angegriffen. (Frankfurter Gewerbfreund, 1842, Nr. 16.)

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