Titel: Krystallisirtes Rose'sches Metall.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1842, Band 86, Nr. XXXII./Miszelle 5 (S. 154)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj086/mi086032_5

Krystallisirtes Rose'sches Metall.

Aus einer 120 Pfd. schweren Menge von leichtflüssigem Rose'schem Metalle, welches aus 2 Theilen Blei, 3 Th. Zinn und 5 Th. Wismuth zusammengeschmolzen war, krystallisirten beim Erkalten ziemlich deutliche Krystalle heraus, deren Schmelzpunkt noch unter 100° lag. Der Hr. Artillerielieutenant v. Loebell analysirte die Verbindung in meinem Laboratorium und fand sie zusammen, gesezt aus:

15,76 Theilen Zinn,
26,56 – Blei,
57,68 – Wismuth
–––––––
100,00.

Dieses stimmt fast genau mit der stöchiometrischen Proportion Sn, Pb, Bi₃ überein. Diese gibt:

Sn = 15,6
Pb = 27,7
Bi = 56,7
–––––
100,0.

Die Mischung ist nicht dem gewöhnlichen Rose'schen Metalle vorzuziehen, da sie sich noch leichter in höherer Temperatur zu oxydiren scheint als dieses. (Marchand, im Journal für praktische Chemie 1842, Nr. 46.)

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