Titel: Roberts' galvanische Batterie, vorzüglich zum Felsensprengen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1842, Band 86, Nr. XLV./Miszelle 6 (S. 238)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj086/mi086045_6

Roberts' galvanische Batterie, vorzüglich zum Felsensprengen.

Da das Felsensprengen durch Galvanismus (man vergl. polytechn. Journal Bd. LXXXV. S. 275) sehr allgemein geworden ist, verdient folgende einfache und wirksame Batterie, welche Hr. Roberts der London Electrical Society mittheilte, Beachtung. – Schon vor 4 Jahren nämlich zeigte Hr. R. die größere Wirksamkeit der Combination von Zink und Eisen gegen die von Zink und Kupfer; 26zöllige Platten davon sind schon von der größten Wirkung beim Felsensprengen. 20 Eisenplatten und eben so viele Zinkplatten werden parallel und miteinander abwechselnd, wie bei der gewöhnlichen Anordnung für die Säure-Batterie angeordnet und wie folgt verbunden. Man bezeichne die Zinkplatten mit 1, 2, 3 u.s.f., die Eisenplatten mit a. b, c u.s.f., bringe a an das eine Ende der Reihe und verbinde nun zuerst a mit b; sodann verbinde man 1 mit c, 2 mit d, 3 mit e u.s.f. Man wird leicht sehen, daß beide Seiten jeder Platte auf diese Weise in Thätigkeit kommen und daß keine Gegenströme entstehen. Ein 8 Zoll langer Kasten kann eine Kette von 20 Elementen enthalten und von Holz verfertigt seyn, welches durch einen Bleiweiß-Anstrich wasserdicht gemacht wird. Um das Einheben und Ausnehmen der Platten zu erleichtern, sind sie in einem eigenen Gestell angebracht. Zur Erregung der Batterie dient 1 Th. Schwefelsäure mit 30 Theilen Wasser verdünnt. (Mechanics' Magazine. Jul. 1842, S. 108.)

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