Titel: Gießen der Felgen und Naben der gußeisernen Räder und Verbindung derselben mit den geschmiedeten Speichen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1842, Band 86, Nr. LXV./Miszelle 3 (S. 317–318)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj086/mi086065_3

Gießen der Felgen und Naben der gußeisernen Räder und Verbindung derselben mit den geschmiedeten Speichen.

Man pflegt gewöhnlich die geschmiedeten Speichen in die Sandformen zu legen und dann zu gleicher Zeit das für die Felgen und die Nabe erforderliche Eisen einzugießen. Dieses Verfahren ist aber fehlerhaft, weil die Felge beim Erkalten sich zusammenzieht und leicht brechen kann, indem die Speichen, welche in der Nabe befestigt sind, der durch das Zusammenziehen hervorgebrachten Bewegung |318| nicht folgen können. Diesem Uebelstande begegnet Hr. Jakob Perkins einfach dadurch, daß er vor Allem die Felge gießt und erkalten läßt. Die in die Sandformen gelegten Speichen können nun leicht so viel nachgeben, als es das Zusammenziehen des die Felge bildenden Gußeisens nöthig macht; nun wird die Nabe eingegossen und das Rad ist ohne Fehler. (Recueil de la Société polytechnique. Jul. 1842, S. 46.)

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