Titel: Zukerverfälschung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1842, Band 86, Nr. LXV./Miszelle 9 (S. 320)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj086/mi086065_9

Zukerverfälschung.

Die namentlich in Frankreich sich so sehr verbreitende Verfälschung der wichtigsten Nahrungsmittel treibt auch ihr Spiel mit dem Rohr- und Rübenzuker. Die Fabrikanten des Stärkmehlzukers nämlich begnügen sich nicht, denselben zu den Zweken, zu welchen er sich eignet, wie zur Verbesserung der Weine und gegohrener Flüssigkeiten etc. zu verkaufen, sondern trachten, ihm ein tauschendes Ansehen zu geben und ein Product daraus zu bereiten, welches leicht mit Moscovade (Rohzuker) verwechselt werden kann – einen Syrup, welcher ganz dem Honig ähnlich sieht, mandelähnliche Massen, die ganz der Manna gleichen. Bekanntlich kann er aber alle diese Körper nicht ersezen, am wenigsten den Rohzuker. Erhält der Zukerraffineur Rohzuker. welcher mit solchem Stärkmehlzuker vermengt ist, so ist seine Ausbeute an raffinirtem Zuker in demselben Verhältniß kleiner, um so größer aber die Quantität Melasse (unkrystallisirbaren Zukers), welche er erhält. – (Echo du monde savant, No. 26.)

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