Titel: Robert Warington's Verbesserungen im Gerben.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1843, Band 87, Nr. XLII./Miszelle 5 (S. 157)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj087/mi087042_5

Robert Warington's Verbesserungen im Gerben.

Der Patentträger bereitet die Häute dadurch zum Enthaaren vor, daß er sie in kohlensaures Kali oder Natron, nämlich eine Auflösung von 1–2 Pfd. Potasche oder Soda in 10 Gallons (100 Pfd.) Wasser einweicht.

Um die Häute zu enthaaren und zugleich zu schwellen, taucht er sie zuerst in eine Auflösung von 1/2–1 Pfd. trokenem kohlensaurem Natron (entwässerter Soda) in 10 Gallons Wasser, welche vorher durch Zusaz von 1/4–1/2 Pfd. gebranntem Kalk äzend gemacht wurde; sodann in eine Mischung von 1/2–2 Pfd. Salzsäure (von 1,17 spec. Gew.) und 10 Gallons Wasser; endlich noch in einen Absud von 1–10 Pfd. Rhabarber in 1 Gallon Wasser.

Um die Häute und Felle zu körnen, wendet er eine Auflösung von 1/2–4 Pfd. kohlensaurem Ammoniak und 10 Gallons Wasser an.

Um die Oxydation der Gerbeflüssigkeit zu verhindern, vermischt er sie mit Rhabarberabsud oder gedämpften Kartoffeln etc.

Endlich taucht er die Häute, um ihre Fäulniß zu verhindern, in eine Auflösung von rothem chromsaurem Kali oder in verdünnte Schwefelsäure; von ersterem löst er 1/8–1/2 Pfd. in 100 Gallons Wasser auf; von der Schwefelsäure wird 1/4–1 Pfd. auf 10 Gallons Wasser genommen. (Repertory of Patent-Inventions, Jul. 1842, S. 49.)

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