Titel: Zubereitung der Wolle sowohl im rohen als im verarbeiteten Zustande, durch welche sie in der Qualität verbessert wird, worauf sich William Peierce am 9. Dec. 1840 ein Patent ertheilen ließ.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1843, Band 87, Nr. XLII./Miszelle 7 (S. 158)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj087/mi087042_7

Zubereitung der Wolle sowohl im rohen als im verarbeiteten Zustande, durch welche sie in der Qualität verbessert wird, worauf sich William Peierce am 9. Dec. 1840 ein Patent ertheilen ließ.

Der Zwek dieser Erfindung ist die Reinigung und Befreiung der rohen Wollfasern von harzigen, klebrigen, gummiartigen u.a. Substanzen, welche ihnen hartnäkig anhängen, sie hart und steif machen, indem sie die Poren verstopfen und dadurch das Eindringen der Farbe beim Färbeproceß verhindern. – Das Verfahren besteht im Behandeln der Wolle mit Sauren und zwar vorzüglich Holzsäure.

Man schüttet in ein passendes Gefäß 8 Gallons Wasser und mischt sie mit 1 Gallon der stärksten käuflichen Holzsäure. In diese verdünnte Säure bringt man so viel Wolle, als davon bedekt wird, läßt sie, je nach Umständen, 1, 2 bis 3 Tage darin liegen und rührt bisweilen um. Man nimmt nun die Wolle heraus, wäscht sie gut aus, zuerst mit weichem Wasser, dann mit Seifenwasser oder anderen alkalischen Flüssigkeiten. Sie wird nun stark ausgepreßt, getroknet und wie gewöhnlich weiter behandelt.

Auch Zeuge von auf gewöhnliche Weise vorbereiteter Wolle können in die saure Flüssigkeit getaucht werden, ehe man sie färbt. Doch sind einige Stunden mehr zur Operation erforderlich; ersteres Verfahren ist jedenfalls vorzuziehen. (Aus dem London Journal of arts. Dec. 1842, S. 249.)

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