Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Verfahren den Indig zu sublimiren.In der Chemical Gazette, 1843, No. 5 empfiehlt Thomas Taylor dazu folgendes Verfahren: man vermengt gepulverten Indig mir seinem halben Gewichte Gyps; dem Ganzen wird dann so viel Wasser zugesezt, daß ein dünner Teig entsteht. Dieser wird 1/8 Zoll hoch eben über eine Eisenplatte ausgebreitet und der Luft oder mäßiger Warme ausgesezt, bis er ziemlich ausgetroknet ist. Wird nun die Platte unten mittelst einer großen Weingeistlampe erwärmt, so beginnt der Indig zu rauchen, einen unangenehmen Geruch zu entwikeln und bedekt sich in ein paar Minuten mit einem dichten purpurrothen Dampf, welcher sich zu glänzenden Prismen von intensiver Kupferfarbe verdichtet und einen diken sammetartigen Ueberzug auf der der Hize unmittelbar ausgesezten Fläche bildet. Hört dieser auf sich zu bilden, so wird auch mit dem Erhizen nicht mehr fort |319| |
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